Back in Germany

Freitag, 09.02.2018

Kurz vor Anbruch meiner großen Reise war ich hin und hergerissen zwischen Erwartung und Angst vor dem Unbekannten. Das einzige was dich wissen lässt, dass ich in ein paar Monaten wieder mit beiden Beinen fest auf heimischen Boden stehen werde und all meine liebsten in den Arm nehmen kann.

...und plötzlich war ich wieder in Deutschland

Der Tag meiner Abreise war gekommen. Die gesamte Aufenthaltszeit von einem Jahr und 3 Tagen ist nur so an mir vorbei geflogen. Vor meiner Abfahrt vor einem Jahr habe ich schnell festgestellt, dass viele meiner Sorgen absolut unbegründet waren. Ich habe in jedem Hostel schnell Anschluss gefunden und unzählige tolle Menschen getroffen. Ich habe atemberaubende Orte gesehen und bin ein ganzes Stück unabhängiger geworden, ebenfalls tolle und sehr lehreiche Jobs kennen gelernt. Ich habe Aprikosenhälften entkernt, Trauben geerntet und Wirelifting gemacht, im Hostel und Skigebiet gearbeitet, Holz verarbeitet und und und. Nachdem es in den ersten Tagen ein bisschen Heimweh und ein paar Unsicherheiten zu überwinden galt, fühlte ich mivh  meiste Zeit einfach unbeschwert und frei.

Trotzdem freute ich mich auf Zuhause, auf meine Freunde und Familie, auf mein eigenes Bett und etwas Privatsphäre. Und so stand ich schon wieder mit gemischten Gefühlen am Flughafen und wusste noch gar nicht, dass jetzt schon wieder ein neues Abenteuer vor mir steht: Das Abenteuer Berlin!

Umgekehrter Kulturschock

Es gibt zahllose Tipps dafür, was man vor und nach einer Reise beachten soll oder wie man unterwegs über das Heimweh hinwegkommt. Was Mir aber keiner gesagt hat, wie geht man damit um, wenn alles wieder vorbei ist? Wenn die Reise hinter Mir liegt, mein Erspartes fast aufgebraucht ist und ich meinen Status als Weltreisender verliere während meine Freunde und Familie im Alltag sind and von Mir erwarten das Auch Zu tun. Aber keine Sorge, den Status Weltreisende werde ich nicht verlieren, denn die nächste Reise lasst sicherlich nicht Lange auf sich warten. 

Vor Anbruch meiner Reise habe ich mich darauf eingestellt, in einem fremden Land wahrscheinlich erstmal einen Kulturschock zu erleben. Manche warnten mich vor dem umgekehrten Kulturschock. Dieser beschreibt eine Situation, in der ich mich so auf die neuen Gegebenheiten auf Reisen eingestellt und an die neue Lebensweise gewöhnt habe, dass es Mir nun schwer fällt, mich ich Zuhause wieder einzugewöhnen. Dort, wo doch eigentlich alles vertraut sein sollte, fühle ich mich nun deplaziert. Klingt total verrückt? Ist aber so. Und leider kann kaum jemand, der es nicht selbst erlebt hat, dieses Gefühl nachvollziehen.

Ich fühle mich aktuell sehr gut aber ich vermisse Auch das Leben im Ausland. Das Leben scheint für alle irgendwie weiterzugehen, nur du fühlst dich zwischen zwei Stühlen. 

Zum einen ist so ein Work and Travel Jahr oft eine vergleichsweise sorglose Zeit. Gemeinsam mit anderen Menschen in einer ähnlichen Situation konnte ich ganz frei in den Tag hinein leben. Hat Mir ein Ort nicht mehr gefallen oder ich hatte etwas verdient, zog ich weiter. Ging Mir einer meiner Reisebegleiter nach ein past Tagen auf die Nerven, gingen wir getrennte Wege. Das Wissen, was du vor Ort erlebst, zeitlich begrenzt ist, macht dich frei. Du musst dir keine Existenz aufbauen oder Beziehungen aufrecht erhalten, stattdessen kannst du einfach mal schauen, was jeder Tag so bringt.

Außerdem erlebte ich auf meinen Reisen oft die unterschiedlichsten und spannendsten Dinge in kürzester Zeit - als hätte jemand den „Fast Forward“ Button für dein Leben gedrückt. Daheim tickt die Uhr viel langsamer. 

Zurück gekommen bin ich mit einem Rucksack voll mit dreckigen Klamotten und vor allem vielen Erinnerungen und fand mich trotzdem sofort wieder Zuhause ein. Es ist aber eben auch ganz normal, wenn solche einschneidende Erlebnisse wie ein langer Auslandsaufenthalt nicht „mal eben“ an einem vorübergeht, sondern noch eine Weile nachklingt. Und mal ehrlich? Das ist ja auch der Grund, warum ich aufgebrochen bin. Damit ich meinen Horizont erweiter und auch persönlich wachse. 

Was aber habe ich jetzt getan ? Und wieso heisst mein nächstes Abenteuer Berlin ? 

Vor meiner Rückkehr zum DLR Projektträger am 01.02.2018 plante ich ein kurzes Treffen mit meiner Chefin um erste Grundinformationen einzusammeln und mich so gut wie möglich Uber Neuerungen zu informieren. Neben einem langen Gesprach mit meiner Kollegin erhielt ich die Information, dass das Veranstaltungsteam in Berlin ausgebaut wird. Ich habe nicht lange gezögert und bot meiner Chefin an, nach Berlin Zu gehen. Und jetzt ist es tatsächlich soweit. Ich werde zum 1.4. in der Hauptstadt wohnen und arbeiten. Gleicher Betrieb, gleiche Abteilung nur eben ein anderer Standort. Und ich freue mich. Aber es ist Auch kein komisches Gefühl. Knapp 10 Jahre Arbeitsleben (bis auf Jahr 2017) in Bonn liegen hinter Mir. Ich freue mich unglaublich auf die neue Umgebung, teils neue Kollegen und Kolleginnen und neue Struktur. Erstmal werde ich für 2 Jahre versetzt, was dann passiert Weiss ich Noch nicht, zurück nach Bonn oder IST Berlin meine neue Heimat ?

Ich werde euch auf Dem laufenden halten. 

Liebe Grüsse und Dem rest ein schönes Karnevalswochenende.

 

Hongkong - Metropolenstadt

Montag, 15.01.2018

Meine Stimmung? Ich war traurig, da ein Jahr vorbei war und Neuseeland mein Zuhause geworden ist. Die Gefühle hierzu habe ich ja euch bereits schon genannt in den letzten Tagen. Dennoch habe ich mich sehr auf Hongkong gefreut. 

Nach einem sehr ruhigen 11stündigen Flug von Auckland nach Hongkong war ich endlich angekommen. Ein Flug mit viel Schlaf 😊 Anna, dir Freundin von meinem Bruder Lukas holte mich am Flughafen ab. Ich machte mich Noch Mal Frisch und dann ging es Auch schon wieder weiter. Es war und ist ganz schön kalt in Hongkong. Daher musste ich Mir erstmal eine Lange Hose kaufen. Also rein zu H&M und Hose kaufen 😂 Und dann war Lukas Auch schon da 😊. 

Leider mussten Lukas und Anna Noch arbeiten, sodass ich mir die Stadt auf eigene Faust angeschaut habe. Irgendwie war ich völlig überfordert. Ist klar, wenn man gerade in einem Land war, das Nur 4 Millionen Einwohner hat...und Hongkong hat gleich 8 Millionen Einwohner. Am Abend traf ich Lukas am Beer Pier wo ich Auch einige seiner Leute wieder getroffen habe und neue Leute kennenlernen konnte. Unter anderem war Auch Gregory dort. Er hat mich bereits in Auckland zu Beginn meiner Reise besucht und mir die Stadt gezeigt. Es war sehr schön ihn wieder zu sehen. Am selben Abend machte mir ein weiterer Freund ein Vorschlag. Er holt mich am nächsten Tag ab und machen gemeinsam eine Motorradtour durch und über Hongkong. Nun ja...ich und Motorcycle? Never...

Doch da war der nächste Tag und die Nachricht kam, dass er nun auf mich wartet. Also machte ich mich zum Treffpunkt, Helm auf und ab dafür. Hammer....das geilste was ich bisher erlebt habe. 

Meine Reisebegleiter und ich hatten einen segr sehr coolen Tag und ich bin beiden sehr dankbar für ein unvergessliches Erlebnis. 

 

   

 

Am Nachmittag verabschiedete ich mich und machte mich Noch auf dem Weg zum Peak mit anschliessendem Abendessen 😊

Am Samstag spielte mein Bruder Rugby. Mein erstes Spiel in Hongkong und dann Noch von Lukas und vorallem einen genialen Abend in der City in Hongkong. Danke für einen Spitzen Abend 😍Auch wenn Er etwas ausgeatet ist und wir Sonntag alle platt waren 😂

 Nun sind die letzten Tage angebrochen und morgen heisst es wieder Abschied nehmen 😓 ich bin wirklich total traurig einen weiteren Abschnitt hinter Mir zu lassen. 

Ich werde es vermissen. 

Danke an Anna und Lukas für eine tolle Zeit Bei euch 😘

Bis bald hab euch lieb 😊

Abschied nehmen!

Freitag, 05.01.2018

Meine lieben, dieses wird wohl der letzte Bericht aus dem 18.000km entfernten Neuseeland sein. Aber keine Sorgen machen, der Blog wird nach diesem Jahr nicht einfach abgeschaltet, sondern laeuft weiter, da es fuer mich ja auch noch nach Hongkong geht und einige sicherlich wissen wollen, wie es für mich weiter geht. 

Ein Jahr Neuseeland werde ich hinter Mir lassen. Ein Jahr war es mein Zuhause. Ich habe verschiedene Erfahrungen im Bereich der Vinyard gemacht (Planting, Thinning, Wirelifting and Picking), ich habe Aprikosen entkernt und fuer die Trocknung vorbereitet, habe im Skigebiet gearbeitet, im Hostel & Motel Anmeldung uebernommen und geputzt und ich habe alte Timbers recycelt. Eine kleine Radtour wie den Railtrail von Clyde nach Middlemarch abgefahren, ich bin ueber Vulkane und Berge geklettert, bin im Meer und verschiedener Seen geschwommen und habe einige interessante und schoene Erlebnisse mit meinem Campervan gehabt. Im ganzen hatte ich ein so schönes Jahr und es fällt Mir sehr schwer zu gehen. Ich habe mich geändert and freue mich selbst darauf das was ich gelernt habe Auch in Deutschland anzuwenden. 

Vorallem habe ich viele und vorallem grandiose Menschen kennenlernen duerfen, Freunde gewonnen, gespielt, getrunken und wirklich jeden Tag gelebt und genossen. Und jetzt ist also das Jahr schon um? Wo ist die Zeit hin? Wo sind all die Momente hin? Ich kann es uberhaupt nicht glauben. Ein absolutes Gefühlschaos herrscht in Mir. Bin wirklich sehr traurig das alles hinter Mir zu lassen. 

Vielen lieben und herzlichen Dank fuer eine so schoene Zeit in Neuseeland. Es ist ein Abschied auf Zeit, denn ich weiss ich werde zurueck kehren, allerdings nur fuer einen Urlaub, da es nur einmal im Leben die Moeglichkeit besteht fuer Neuseeland ein Visum zu erhalten. 

Zum Abschluss gönne ich Mir Noch Mal eine Tour auf den Skytouer mit einem Wein 😍 Anschliessend geht es um kurz nach 9pm in Richtung Flughafen. 

Bis die Tage ihr Lieben 😊😘

Final Days rund um Auckland

Mittwoch, 03.01.2018

Ohne Worte, wirklich. Ich fuehle mich gerade ganz schrecklich. Zur Zeit befinde ich mich in der Agentur und regel meine letzten Unterlagen, wie euch den letzten Bericht zu schreiben, Unterlagen auszudrucken, ggf. gleich noch ein paar Sachen einkaufen (aber dann muss ich mich beeilen, denn die Geschaefte schliessen um 5pm) und einfach das drumherum noch einmal geniessen. Bevor ich noch einmal ins Detail gehen werde, hinterlasse ich euch noch einmal die letzten Tage zusammengefasst in diesem Artikel. 

Aktuell sind Sommerferien, alle Kiwis reisen, der Massentourismus ist vorhanden und alles ist ausgebucht. Deshalb habe ich meine Uebernachtungen nach Staedte festgelegt. Eine Uebernachtung in Tauranga (01.01/02.01.), eine Nacht in Whitianga (02.01./03.01.), 2 Naechte in Thames (03.01./-05.01.), 2 in Coromandel Town (05.01.-07.01.) und 2 Naechte in Auckland (07.01.-09.01.2018).

Zu Tauranga ist wirklich nicht viel zu sagen. Ich bin spaet angereist und war etwas ausserhalb der Stadt, sodass ich nicht wirklich dazu kam noch die Stadt zu erkunden. Am naechsten Morgen ging es auch schon wieder in Richtung Whitianga. Whitianga ist das Eingangstour der Cathedral Cove, des Hot Water Beachs des Shakespeare Cliff und verschiedenen Vinewards und unglaublich schoen. Der Bus brachte mich direkt vor mein Hostel mit direkter Strandlage. Die Coromandel an sich sind unglaublich schoen, aber das kommt dennoch nicht an die Straende des Abel Tasman Tracks ran. 

Am spaeten Nachmittag in Whitianga zog es mich mit der kleinen Faehre sowie einem Transfer zur Cathedral Cove. Das Wetter war einfach perfekt. Also packte ich meine Badesachen zusaetzlich ein und folgte den Spuren der Cove. Was erwartete mich da? Massen an Menschen. Es ist wirklich traumhaft schoen aber eindeutig zu voll. Eine Stunde reichte, um den Touristen beim planschen zu zu schauen. Ich wollte nicht, ich fuehlte mich wie in einer Sardinenbuechse. Daher zog es mich wieder zurueck zum Hostel. Es war leider keine Zeit fuer den Hot Water Beach, da die Hightide bereits um 16 Uhr wieder startete. Und zumal sich das Wetter auch aenderte. Die Wettervorhersage war fuer die naechsten Tage nicht sehr gut. Regen, Sturm, Hagel, einfach alles. 

Am fruehen Mittag machte ich mich auf den Weg zum Busbahnhof in Richtung Thames. Thames ist nicht wirklich interessant, es lag auch vielleicht am Wetter. Es stuermte, Hagelte, Baeume vielen um und und und....und das sogar 2 Tage lang. Also spielte ich mit den Schweizern aus dem Hostel den gesamten Tag verschiedene Spiele. Zwei absolute lazy days. 

Bereits am Folgetag (05.01.2018) fuhr der Bus nach Coromandel. Die Strecke ist eigentlich nur 55 km lang. Aufgrund von Ueberschwemmungen, umgestuertzten Baeumen, ubergeschwemmte Gaerten und Haeuser, Hightide etc. war die Kuestenstrasse leider gesperrt, sodass wir den Weg nach Whitianga und weiter nach Coromandel machten. Also einmal von der Westkueste zur Ostkueste von Coromandel. Knapp 5 Stunden fahrt, da einige Mountains erklungen und einige Floodingstrassen ueberquert werden mussten. Es ist wirklich nicht schoen sowas zu sehen. 

Angekommen in Coromandel Town besserte sich auch etwas das Wetter. Endlich..Fuer den naechsten Tag war sehr gutes Wetter vorhergesagt. Wir (Nana, Jana, Paulina und ich) planten noch einmal zu der Cathedral Cove und zum Hot Water Beach zu fahren. Tja, erneut die wirklich sehr kurvenreiche Strecke gefahren. Ankuft an der Cove war um 17 Uhr. Kaum Menschen, ich war voellig perplex. Nach einer halben Stunde machten wir uns auf den Weg zum Hot Water Beach. Der Hot Water Beach ist fuer mich persoenlich wirklich was besonderes, auch wenn es wirklich ueberlaufen war mit Massen an Menschen. Auf einem kleinen Feld (ich sage mal Fussbalfeld) sitzen alle Leute wie in einer Sardinenbuechse in ihren selbstgebuddelten Loechern. Aus dem Boden kommt bis zu 60C heisses Water. Man kann sich verbrennen. Wir setzten uns in ein gemachtes Loch und buddelten noch ein wenig, da die Hitze erst dann eintritt, wenn man buddelt. Knapp 30-40 m unter dem Sandboden befindet sich ein aktiver Vulkan, weshalb heisses Wasser aus dem Boden kommt. Nach 2 Stunden Gar und Boilingzeit in unserem Nest machten wir uns auch wieder auf den Rueckweg. Schliesslich hatten wir noch gut 1.5 Stunden zurueckzufahren. 

Am naechsten Morgen war noch immer die Strasse von Coromandel nach Thames aufgrund des Unwetters gesperrt und die Faehre fuhr ebenfalls nicht. Jana, Nana, Paulina und ich machten uns gemeinsam mit dem Auto in Richtung Auckland. Aber erneut ueber Whitianga. Diesen Ort werde ich nie vergessen, da ich ihn mehrmals gesehen habe :)

Angekommen am spaeten Nachmittag im YHA Hostel (hier hat auch meine Reise 2017 begonnen), machte ich mich am Abend noch mit einem Paar aus Mainz (ja, einfach zu viele Deutsche) zu einer Bar in der ich ebenfalls im Januar war. Einerseits war es ein sehr schoenes Gefuehl wieder zurueck zu sein und nochmal die Dinge zu sehen, wo alles angefangen hat. Aber andererseits auch ultra komisch. 

Am 08.01.2018 plante ich meinen Aufenthalt auf der schoenen Insel Waiheke Island. Dort verbrachte ich den gesamten Tag und genoss noch einmal die letzten Sommer- und Sonnenstrahlen. Ich wanderte 25 km und ich legte zwei Schwimmpausen ein. Zum Sonnenuntergang ging es auch wieder zurueck in die Metropolenstadt Auckland. 

Gigantischer Abschluss, vielen Dank Auckland!

Happy New Year

Montag, 01.01.2018

Frohes Neues Jahr 

ich wünsche euch allen ein Frohes Neues Jahr. Für 2018 wünsche ich euch alles erdenklich Gute. Setzt euch nicht zu viel vor, es klappt meistens eh nicht 😂 Lebt jeden Tag und geniesst es 😊 Ich hatte ein unvergessliches Jahr und ich bin Dankbar für jeden Tag was ich erlebt habe. 

Bereits seit 20 Stunden bin ich im neuen Jahr und es fühlt sich super an. Das war ein fucking good start. Danke Kiwi Keith's Hostel, Danke Sophia, Jennie, Laura, Julie, Malou, LIsa, Jake, Geoffrey, Jordan,....oh gott ich kann gar nicht alle aufzählen..es war einfach hammer, Danke 😍 

Als 2. Land das Jahr zu begrüssen war eine sehr schöne Erfahrung. Ein unvergessliches Silvester unter Palmen, am Strand und bei sommerlichen Temperaturen. Stranges Gefühl. Das Feuerwerk hingegen war ziemlich schlapp...aber Bei den temperaturen Auch normal, dass es nicht erlaubt ist..eine hammer Party. 

So viele tolle Menschen lernte ich in Napier kennen. Jeder von Ihnen bedeutet Mir sehr sehr viel. Ich werde euch alle vermissen und glaubt mir Mädels es fällt Mir wirklich schwer Napier zu verlassen, euch zu verlassen. Knapp 6 Wochen mit euch zusammen gelacht, auch geweint, zusammen gekocht, spaziert, gechillt, gespielt (Ligrettoabende) zusammen gelebt, gearbeitet, getrunken, gekuschelt,....

Ich bin euch so Dankbar für alles. Jeder von euch weiss was ich denke und fühle. Danke danke danke für eine so schöne, unvergessliche Zeit. Am liebsten würde ich Dem Busfahrer sagen, er soll umdrehen...I will miss you.. Mir fehlen einfach die Worte....ich möchte so viel aufschreiben was ich alles erlebt habe.

Wie ihr lest bin ich gerade sehr emotional. Ich verabschiede mich von Napier, vom Hostel (es war das geilste Hostel) von unglaublich tollen Menschen. Abschied auf Zeit. Eines Tages werde ich an diesen Ort zurück kehren und den neuen Weinreben einen Besuch abstatten. 

Ein weiterer Abschnitt ist vorbei. Nun heisst es Urlaub and die letzten Tage in Neuseeland verbringen. Gerade sitze ich im Bus nach Tauranga. Dort verweile ich eine Nacht bevor es dann nach Coromandel geht. 

Von dort nehme ich die Fähre nach Auckland um am 10.1. den Flieger nach Hongkong zu nehmen. 

Ich freue mich auf das was kommt.

 

 

Abschied Napier

Sonntag, 31.12.2017

Neuseeland das Reich von Kultur, Natur, dem Haka, sehr gutem Wein,... von allem. Es hat mich fasziniert. Das Jahr ist nun fast vorbei für mich. Die letzten Tage hier im Hostel in Napier sind angebrochen. Viele longterm Bewohner ziehen aus. Die Hostelfamilie wird kleiner. Abschied zu nehmen, von Personen die man wirklich lieb gewonnen hat,  ist wirklich schwer. Ich nenne es Abschied auf Zeit, denn 2018 ist ein Treffen mit rund 300 Backpackern in Lettland geplant. Dort werden einige vor Ort sein 😊

Wie habe ich Weihnachten verbracht?  Es fühlte sich nicht nach Weihnachten an. Sommer, Kleider, Flip-flops und Sonne 😍 Strange....Das erste Weihnachten ohne Eltern, Schnee, Nass und Kalt. Wir feierten mit einigen aus dem Hostel. Jeder steuerte etwas für das Buffet bei. Oben seht ihr ein Foto vom Buffet und unter diesem Text die Weihnachtscrew inkl. einem aufblasbaren Santa. 

Auch das Jahr neigt sich Dem Ende zu. Wir werden morgen zum Strand fahren and abends gemütlich gemeinsam kochen and dann ins neue Jahr reinfeiern. 

Am 1.1. geht es für mich direkt weiter in Richtung Tauranga und von dort aus Coromandel und Auckland. Ab 10.1. heisst es für mich Neuseeland good bye and thank you for a great time here 😍 

 After one year of travelling finally I have to leave to country. But not forever I will be back. I'm so thankful for all the awesome people I met and for the wonderful experience I made in this country. Travelled with my beloved campervan everywhere, tried new food, had a massive skiseason at Mount Hutt, sandboarded, Lakes, Mountains, Oceans, climed vulcanos and mountains, relaxed in Hot Pools, I fished and I always was surrounded by awesome people. And some of you became really good friends. Hopefully I inspired you to live your dreams same like you guys did to me. I keep you in my 💓 Tim, Carmen, Despina und Andreas, Susi und Micha, Jenny, Sophia, Mariano, Borja, Inigo, Laura,...I definitely believe that you always see twice in life, so I'm looking forward to see you again. Maybe in Nz, another country or back in Germany. 

Now my eyes are focused on the next destination Can't wait to see my brother in Hongkong and also some other people over there. 

I raise my next drink on you. Cheers!

Die letzten Wochen

Dienstag, 19.12.2017

Ahhhh, unglaublich jetzt sind mehr als 11 Monate vorbei und ich habe nur noch wenige Wochen in dem atemberaubendem, weltoffenen, kulturellen, ereignisreichem und umwerfendem Neuseeland. Ein Jahr voller Freude, Energie, Lebenslust, Action,...voller Wanderungen, Reiseerlebnissen, Arbeitsalltag (ganz anders).... einfach alles war dabei. Und gefühlstechnisch war ebenfalls alles dabei. Ich habe gelacht, geweint, entspannt, ...

Ich habe die Zeit genutzt um alles zu leben und mitzunehmen. Einiges konnte ich über mich selber lernen und werde ich zukünftig anwenden. Einige internationale und nationale Freunde habe ich gewonnen die mich ein Stück meiner Reise begleitet und mich fasziniert haben. Danke Carmen, Tim, Despina und Micha sowie Susi und Andreas das ich euch kennen lernen durfte. Ich freue mich euch im Süden und im Osten Deutschlands und in der Schweiz besuchen zu kommen 😊😘

An dieser Stelle möchte ich mich Auch Noch Mal bei Allen (Familie, Freunde und Arbeitskollegen) recht herzlich bedanken, die mir die Chance gegeben haben and mich unterstützt haben sowie meinen Blog verfolgt haben. Einige Berichte Vielen lieben Dank für die Nachrichten, Anrufe and und und. Schön das es euch gibt 😊😘

Jetzt erst einmal genug. Was habe ich die letzten Wochen erlebt? Wo bin ich ? 

Noch immer befinde ich mich in der Kunst,-  und Obst,- und Weinanbaugebiet in Napier an der wunderschönen Küste des Hawke's Bay. Die Küste erstreckt sich von der Mahia Halbinsel bis zum Cape Kidnappers.  Hier einige Eindrücke.

Weitere Kunstbilder werden noch folgen, bin zur Zeit etwas busy und wenig Zeit für eine Rundtour. 

Das Reisen ist für mich tatsächlich nur noch zur Nebensache geworden. Bis zum 2.1. werde ich hier im Hostel verbringen und Noch etwas arbeiten. 

Bereits nach einigen Tagen in dem beliebten Kiwi Keith's Backpackerhostel ergatterte ich erneut einen Job für eine Vinyard. Verschiedene Aufgaben warten auf mich. Angefangen von Pflanzen setzen bis hin zum Tacking. Weitere Videos und Fotos folgen 😊

Am Wochenende Ist generell Frei. Hier nutzen alle die Gelegenheit die Gegend Auch gemeinsam zu erkunden. Ich machte mich mit 3 Mädels auf Dem Weg zum Cape Kidnappers. Die knapp 8 km lange Strecke (one way) führt von Clifton - Cape Kidnappers entlang der Lagen fossiler Muscheln, Baumstümpfe und fossilien Torf bis hin zu den Vogelkolonien. Es ist ein ziemlich "beschissenes" Stück Land. Dafür sorgen rund 10000 Basstölpelpaare, die hier ihre Jungen grossziehen. Die faszinierenden Vögel haben eine Spannweite bis zu 2 m und ein Gewicht bis zu 2 kg. Dazu ein dezenter Gestank😂 Der Strandweg ist nur bei Lowtide zu begehen. Wir nutzten die Stunden auch für einige Schwimmpausen im Meer. Sehr erfrischend, sage ich euch. Bei den derzeitigen Sommertemperaturen ein Muss 😊😋

 

Tongarino Northern Circuit - 3 Tages Wanderung

Zum Gluck kann man sich immer mal wieder ein past Tage Auszeit nehmen um die Gegend zu erkunden. Vor einiger Zeit bereits buchte ich 2 Übernachtungen für den Tongarino Northern Circuit. Der Rund 43 km lange Vulkanwanderweg führt entlang des bekannten and sehr beliebten Tongarino Alpine Crossing. Ich fuhr zwei Tage vorhee Bereits nach Taupo um entsprechend mich vorzubereiten. Am Abend vorher buchte ich einen Segeltörn auf dem Lake Taupo. Man war das schön 😍 Sonnenschein, Wind und einfach tolle Location. 

Am nächsten Tag machte ich mich auf den Weg nach Turangi um von dort aus zu starten. Gigantisch. Eine Wanderung bmit viel Regen, Wind und Sonnenschein. Ein absolutes Muss für jeden Neuseelandfan. Umgeben von Vulkanasche, Schwefel und Kratern. Unbeschreiblich schönes Gefühl. Seht selbst 😍

Weihnachten steht bevor

Die Weihnachtszeit erlebt man hier natürlich völlig anders, als man das in Deutschland tut… allein das Wetter und die damit zusammenhängende fehlende Dunkelheit am Tag… es ist vollkommen anders.

Am 24.12. werden wir ein gemeinsames BBQ mit ausgiebig viel Alkohol im Hostel bzw. am Strand verbringen. Jeder wird etwas Typisches aus seiner Heimat vorbereiten. Am Abend ist ein Sonnenuntergang am Mata Peak sowie das bekannte Secret Santa geplant: Jeder zieht eine Person, für die dann ein Geschenk gekauft wird. 

In den letzten Tagen wurde der Plasticbaum, die Lametta und einfach Nur hässliche Weihnachtsdeko im Hostel verteilt. Ich sage euch, unser Weihnachten IST weltklasse 😊 aber ich freue mich gemeinsam mit dem Hostel in Sommerkleidern etc zu feiern 😊

Nach Weihnachten und Neujahr geht es nach Coromandel um Noch entpannte Tage zu haben

 Auch ich werde mich ganz schnell wieder meldrn 😊😘

 

Nordinsel

Sonntag, 19.11.2017

Unglaublich ich habe es getan. Ich bin tatsächlich auf die Nordinsel gereist 😊endlich 😊Ich brauchte einfach einen 2. Anlauf um in hinzukommen. 

Nachdem ich  2. Nächte in Havelock verbracht hatte, buchte ich direkt den Bus in Richtung Fähre. Bei strahlendem Sonnenschein erreichte ich Picton. Das Gefühl nach 10 Monaten auf der Südinsel war komisch. Aber ich wusste und Weiss, auf mich warten neue Abenteuer 😊

Die 3 stündige sehr ruhige Fährfahrt war unglaublich schön. Erst dort wurde mir bewusst wie riesig die Südinsel ist. Zumal die Fähre durch die ganzen Sounds fährt and man von dort aus die Nordinsel direkt sehen kann 😊 

Ebenfalls lernte ich auf der Fähre Nora aus Köln (abgeschlossenes Studium im Bereich Skandinavien) kennen und verbrachten den Abend and den nächsten Tag gemeinsam in Wellington. Wir erkundendeten das Parlament, die Cable Car Bahn, die Shopping meile und die Cuba Street 😊 Ein erfolgreicher Tag 😊 Am nächsten Tag musste sie leider weiter ziehen. 

Dafür traf ich mich mit einem einheimischen, den ich im Januar/ Februar in Alexandra im Hostel kennenlernte. Wir machten einen Ausflug zu den Weta Studios und nahmen an einer Führung teil. Hinter die Kulissen zu schauen von Hobbit, Lord of the Rings, Thunderbirds, Tim und Struppi (Tintin),...tausend andere Filme war and ist eine sehr interesannte Erfahrung 😊 Am Nachmittag besuchten wir noch Lyall Bay, Victoria Lookout und und und. Es gibt so viel zu berichten und zu sehen in Wellington. 

Am nächsten Abend stand Rugby (NZ vs. Fiji) Quarter finals der rugby league. NZ hat leider verloren. Aber nun ja, passiert 😂 dabei zu sein ist alles 😊

Bis gestern abend stand Noch nicht fest, wohin die Reise geht. Ich entschied spontan. Nun befinde ich mich in Napier and werde hier ein past tage ggf. Wochen verbringen um doch Noch Mal zu arbeiten um anschliessend den tongarino circuit zu bewandern 😊

 

Queen Charlotte Track - Auf den Spuren des James Cooks

Montag, 13.11.2017

Kia ora and Haere mai!

Was für spannende, aufregende und erholsame Erlebnisse in den vergangenen Tagen. It was absolutely great. 

Auf kleinem Raum bietet die Region Marlborough und nelson  so viel und so unterschiedliches, dass man gar nicht weiss, wo man anfängt. Kajaken im Abel Tasman oder pelarus Sound, auf Herr der Ringe Spuren, wandern bis Bergsteigen, Weinprobe, whale watching und und und...wo soll das enden? 😂Ganz einfach, es einfach zu geniessen 😊

Dieses phantastische Angebot rund um die Sounds verlockt. Also machte ich mich vergangene Woche zurück nach Picton. Picton ist meist nur ein Durchgangsort. Wer bleibt, wählt Picton als Basis für die Erkundung des Marlborough Sounds, sowie dem Queen Charlotte Walkway. Ebenfalls ist Picton der Anleger der Fähren, die zwischen Nord,- und Südinsel verkehren. 

Am 3.11. startete ich meine 3 tägige Wanderung (71 km). Ich muss gestehen, dass ich Nur 50  km gegangen bin, da die Übernachtungen am Track sehr teuer sind. Hier ist absolutely nichts mit Backpackerlife, es sei denn ich habe ein Tent. 

Die 15Minütige Watertaxitour bis zum Ausgangspunkt Torea Bay war Nicht sonderlich schön. Regen, Wind, Wellen, Regen und Noch mehr Regen. Einen Vorteil hat das ganze gehabt, ich musste meinen Backpack nicht tragen, denn das Wassertaxi bringt alles von a nach b. Die erste Strecke dauerte etwa 25 km. Eine lange Strecke zumal man nicht vergessen darf, dass es die ganze Zeit Nur geregnet hatte. 25 km in 5.5 Stunden ohne Pause 😂 Unterwegs mit leichten An und Abstiegen. Durch den Regen war alles muddy, wet and dirty. Am Nachmittag holte mich das Wassertaxi wieder ab. Wie durch ein Wunder klarte es sich Noch Mal auf und die Sonne schien. Delphine umkreisten das Boot 😍 sowie ein little Blue 🐧 😍 Das ist nicht oft, dass man diese alleine antrifft. So unfassbar süss der kleine Fratz 😊

Am nächsten Morgen brachte mich das Watertaxi nach Ship Cove. Dem Beginn des Tracks. James Cook (englischer Seefahrer und Entdecker) entdeckte Neuseeland bei seiner ersten Seereise zwischen 1768 und 1771. Eine spannende und aufregende Geschichte über ihn. 

 start Ship Cove

Nach einer guten Stunde Aufenthalt und Frühstückspause ging es Richtung erster Unterkunft zur Furneaux Lodge. Es waren Nur Knapp 3.5 Stunden Wanderung knapp und sehr leicht. Ifh hätte im Nachhinein Mir eine Unterkunft sparen können. Nun ja....die Furneaux Lodge hat geniale Lage, ich hatte ein 4 Dormroom für mich alleine, tolles Wetter und ein hammer Abendessen. Gigantisch...

 

Der nächste Tag war sehr ähnlich. Einfacher, traumhafter schöner Weg durch die Natur entlang Des Marlborough Sounds. Die Wanderour führt durch auch durch privates Land. Angekommen an der Punga Cove erwartete mich mein eigenes kleines Reich mit Double bed, eigenem Bad und traumhafter Kulisse auf das Wasser 😍Ein absoluter Traum. 

Nach einer sehr erholsamen Nacht mit Spa und Whirlpool ging es für mich mit Dem Wassertaxi zurück nach Picton. Von dort aus fuhr ich mit Dem Bus wieder zurück nach Nelson. Es lässt mich einfach nicht in Ruh, die Südinsel zu verlassen. Doch nach einigen Tagen mit kleinen Wanderungen machte ich mich auf den Weg wieder in Richtung Havelock. Havelock ist zwischen Nelson und Picton. Ein toller Ort zum Mussels Essen. Lecker 😍

Bereits am frühen Morgen erreichte ich Havelock. Durch Zufall ergab sich ein Ride zum French Pass. Wine sehr kurvige Strasse mit mehr als 40km länge. Nichts für schwache Mägen 😂.

 

Ich befinde mich jetzt in der 2. Nacht. Gestern Abend hatte ich gleich ereignisreiche Erlebnisse die ein wenig im Herz bleiben. 

Zum einen gab es am späten  Nachmittag ein kleines Erdbeben. 4.5 die Stärke. Ein kurzes Rütteln und dann war es Auch schoon vorbei. Man kann es gar nicht genau beschreiben. In jedem Fall wird  einem ganz anders und man denkt direkt an gross Erdbeben in Kaikora und Christchurch.

Doch am Abend machte ich mich gemeinsam mit den Gästen zu einem Spot für Glowworms. Nicht zu vergessen war die Headtorch und die Wanderschuhe, denn im dunklen zu gehen Ist nicht die Beste Sicht 😂. Nach gut 20 Minuten erreichten wir eine kleine Bucht mit Millionen von Glowworms. Dazu das rauschende Wasser und unglaubliche Ruhe. Gigantisch. Ein tolles und atemberaubendes Gefühl. 

 Heute bereits der 13.11. machte ich mich mit einer Gruppe auf zum Kayak fahren. Vorbei an den Drehorten von "Der Herr der Ringe". Eine schöne 3.5 Stündige aber verdammt kalte Tour 😊

Den heutigen Abend lasse ich Noch gemütlich den Abend in der Hosteleigenen Sauna ausklingen. 

Wie geht es weiter ? Keine Ahnung 😂 ich lasse alles gemütlich auf mich zukommen 😊

Ich melde mich ihr lieben 

Drücke euch 😍😘

 

Abel Tasman Track / Nelson / Picton - Auf zu neuen Abenteuern Nordinsel

Donnerstag, 02.11.2017

Hallo ihr lieben, seit meinem letzten Bericht ist wieder etwas Zeit vergangen. Derzeit befinde ich mich in Nelson (ich war bereits Ende Januar / Anfang Februar hier). Die Region Nelson ist eines der Hauptreiseziele Neuseelands, auch für Kiwis. Die Region punktet mit einem sehr milden Klima - nirgendwo in Neuseeland gibt´s mehr Sonnenstunden;- erstklassige Strände und einige beliebte Nationalparks (Kahurangi Nationalpark, Nelson Lakes National Park und Abel Tasman National Park).

 Vergangene Woche von Mittwoch - Sonntag begann ich die Wanderung auf dem Abel Tasman Coastal Track. Der knapp 60km Wanderweg führt von Marahau bis hin zum Wainui Bay. In der Regel benötigt ein Wanderer knapp 3-5 Tage. Warum nicht die Zeit nutzen um augebiebig Sonne zu tanken? Ein Grund mehr diesen traumhaften Great Walk in 5 Tagen zu laufen inkl. Übernachtungen in den Hütten. Wie sah mein Tag aus? Was wird alles benötigt für die Wanderung am Abel Tasman Track ohne Strom, Herd, etc. Ganz einfach....Zeit für sich selber und pure Entspanntheit :)  

Als aller erstes plant diesen Tripp genau, denn ihr werdet auch über "Wasser laufen" müssen (spätestens am Tag 3). Erkundigt euch bei der Isite (Informationsstelle) nach Ebbe und Flut Zeiten (low / high tide). Es ist sehr hilfreich, eure Wandergrenzen zu kennen (dieser Wanderweg ist ein wirklich easy Walk), dennoch mit Gepäck nicht zu unterschätzen.

Der Coast Track ist das ganze Jahr begehbar (Im Sommer ist er völlig überlaufen, leider). Somit ist das Angebot nach Kayak, Transfer, Unterkunft und Ausstattung das ganze Jahr über sehr groß und vielseitig. Die Hütten und Campingplätze sind vorab über die Isite zu buchen, da es eine beschränkte Anzahl der Schlafmöglichkeiten gibt. Wie erfahre ich das? Ganz einfach, Online auf der Webiste des Departments of Conversation (DOC) oder der städtischen Isite.

Als zweites solltet ihr euren Plan mit jemanden teilen, sei es Freunden, dem Hostel (Unterkunft) oder gar der Familie (macht aber keinen Sinn, wenn diese am anderen Ende der Welt sitzt ;D). Warum? Nur für den Notfall, wenn ihr euch verlaufen habt, verletzt habt oder einfach am Ende der Kräfte seit und ihr einen Shuttle benötigt. Ein weiterer Tipp ist es, euch in die Visitorbooks (in den Huts) einzutragen, wann ihr dort wart, wie lange und in welche Richtung ihr lauft.

Der dritte Punkt besteht darin, dass ihr euch entsprechend des Wetters austattet (Eine entsprechende Liste habe ich erstellt) 

Kennt eure Grenzen....Lieber langsam und weniger laufen als zu hetzen, denn es gilt....Entspannung und Ruhe genießen.

Was benötige ich alles auf einer mehrtägigen Wandertour? (What to take?)

  • Backpack 40-60l (bereits vorhanden, wenn ihr auf längeren Reisen seit)
  • Wasserfester Plastikpackliner (Regenschutz für den Rucksack)
  • Schlafsack
  • Erste Hilfe Set inkl. Allergietabletten etc.
  • Survivalkit
  • Trinkflasche (1-2l)
  • Essens,- und Kochuntensilien (Gaskocher Löffel, Gabel, Messer, Tasse, Topf, ) Es gibt bei verschiedenen Herstellern (Kathmandu, etc.) verschiedene Untensielien zu erwerben
  • Stirnlampe
  • Müllbeutel
  • Buichungsbestätigungnen der Unterkünfte
  • Teelichter
  • Toilettenpapier
  • Schwimmsachen (Mikrofaserhandtuch bevorzugt)
  • Flipflops

Wenn du campen möchtest...

  • Zelt und Isomatte
Optional...
  • Kamera

Klamotten

  • ein Set Wanderklamotten und ein Set zum Wechseln für die Nacht
  • Socken
  • Shorts (schnelltrockenes Material)
  • Shirt
  • Unterwäsche
  • Regenjacke
  • warme Jacke oder Pullover
  • Sonnenhut und Sonnenbrille

Wichtig: Es ist nicht möglich die Wäsche in den Huts trocknen zu lassen, darauf achten, dass alles schnell trocknen kann (Mikrofaser etc.)

Essen

Unterwegs ist keine Möglichkeit, Essen zu kaufen....kaufe entsprechend leichtes, schnellkochendes und energiereiches Essen ein. Wie zum Beispiel:

  • Frühstück: Müsli
  • Mittagessen: Käse, Salami, Nüsse, Früchte
  • Abendessen: Instant Suppe, Pasta oder Reis, vorgegartes Essen (in Tüten)

 Es ist doch einiges woran man denken sollte und vorallem transportiert. Wie sah meine Wandertour aus? Das erfahrt ihr im nächsten Bericht.

Tag 1: Busfahrt von Nelson - Marahau / Marahau to Anchorage (12.4 km)

Die Abholung des Bustransfers vom Hostel "Tasman Bay Backpackers" war bereits um 7 Uhr morgens. Nach einer knapp 1.5 stündigen Busfahrt machte ich mich auf den 12.4km langen Küstenweg in Richtung Anchorage Hütte. Diese Hütte hat 36 Schlafplätze (bestehend aus 4 Räumen á 8 Personen + 1x 4 Personen), sowie einer Küche (ohne Herd), Sitzmöglichkeiten und einem herrlichen Ausblick auf das Meer. Die Toilette und Duschmöglichkeit (nur kalt) ist keine 20m von der Hütte entfernt. Ich kann euch einiges darüber berichten, aber vielleicht hilft euch direkt ein kleiner Einblick von den Fotos... Die Ausstattung der Hütte ist zumindest echt schon luxus, wenn man in anderen Bergen nur einfache Hütten hat.

Tag 2: Anchorage to Bark Bay (11.5km)

 Mein Highlight an diesem Weg, war die 47m lange Swingbridge inkl. im Wasserschwimmende Seerobben und Cleopatras Pool (ja, ich war in diesem kalten Pool planschen). Unglaublich kalt. Das weitere Highlight ist der idylische goldene Sandstrand :) Die Unterkunft? Eine traumhaftschöne Hütte :)

Tag 3: Bark Bay to Awaroa (13.5km)

Entlang des schönen Bark Bays folgt man einem steilen Anstieg bis zur Küste vom Tonga Quarry Bay. Von dort aus ist es ein kurzer Weg zum Onetahuti Bay, einem der längsten Strandabschnitte im Abel Tasman. Der Weg führt weiter durch den Tonga Saddle Wald bis zum Awaroa Hut. Um ehrlich zu sein, waren es an diesem Tag definitiv keine 13.5km. Denn ich hatte eine Abkürzung gefunden. Nach einigen Wandertagen mit Gepäck verspürt man doch mal Lust auf einen guten Kaffee. Da kam das Cafe mit direkter Strandlage zwischen BarkBay und Awaroa genau richtig. Ich machte mich mit meiner Wanderbegleitung (ja ich hatte jemanden bereits am 2. Tag gefunden und kennen gelernt) auf den Weg. Ein doch recht steiler Weg führte uns zum Cafe. Erneut bei strahlendem Sonnenschein genossen wir unsere Pause mit Kaffee und Kuchen in idyllischer Lage. Nach einer wirklich langen Pause machten wir uns auf den weiteren Weg, ohne zu Wissen wie weit die Unterkunft noch war :D und siehe da, keine 20 Minuten später saßen wir auch schon in der Hütte mit direkter Strandlage. Warum, so schnell? Wir hatten Glück und es war Ebbe, so konnten wir quer über das Wasser laufen:)

Vor Sonnenuntergang entschlossen wir nocheinmal zu dem Restaurant zu gehen. Dabei haben wir uns nicht nehmen lassen, ein 3 Gänge Menü inkl. Wein und Bier zu bestellen. Man muss sich ja was gönnen können :D Es war große Klasse und unfassbar lecker :) Ein gelungener Wandertag. Wie könnt ihr euch das Cafe / Restaurant vorstellen? Es ist kurz gesagt eine etwas gehobenere Klasse. Am Abend saßen die Businessleute in schicken Klamotten am Tisch und genossen ihr Dinner. Was dann passierte haben sie sicherlich noch nicht erlebt. Julian und ich kamen in Wanderklamotten und Barfuss an :D Das Bild passte und wir fühlten uns wohl ;D

Nach der Rückkehr in den Hut genossen wir noch den Sternenklaren Himmel mit dem Blick auf die ISS :D

Tag 4: Awaroa to Whariwharangi Bay (über Totaranui) (16.9km)

Müde aber voller Vorfreude ging es nun auch zum letzten großen Wandertag. Julian und ich machten uns gemeinsam am frühen Morgen (bei Ebbe) auf den Weg nach Totaranui. Julian hatte sich dort verabschiedet, da er einen Arbeiztsplatz in Westport hatte und er über den Heaphy Track (längster Great Walk NZ) wanderte. Für mich ging es noch gute 3.5 Stunden weiter bis zur historischen Whariwharangi Hütte (a former homestead built around 1896).

Tag 5: Whariwharangi Bay - Totaranui

Nach 4 erfolgreichen (kurzen Wanderungen) merkt man doch seinen Körper. Ich war froh, nur noch wenige Stunden zurück nach Totaranui zu laufen. Dort wartete mein gebuchtes Wassertaxi auf mich. Ich genoss Noch einmal die Knapp einstündige Freiheit ohne Wlan 😂 es tut so gut einfach Mal ohne zu sein. Noch am selben Nachmittag ging RS zurück in das Hostel wo mich bereits ein paar Leute erwarteten und voller Tatendrang waren alles im Detail zu erfahren 😂

Nun ja, nach 4 Tagen Erholungszeit im Hostel buchte ich dann doch endlich den Bus weiter in Richtung Nordinsel. Na immerhin bin ich jetzt an der Fähre. Morgen mache ich einen Tagesausflug zum Queen Charlotte Track im schönen Marlborough Sound. Am Samstag und Sonntag sowie am Montag werde ich den Track Auch durchlaufen. Sicherlich steht dann Auch ein neuer Bericht an 😂

So langsam freue ich mich doch auf die Nordinsel. Auch wenn es mit Dem Wandern auf der Nordinsel schlechter aussieht. 

Die Zeit auf der Südinsel war unbeschreiblich schön und mir fällt es sehr schwer diese zu verlassen. Zumal ich den Heaphy Track und Golden Bay nicht gesehen habe. Aber ich komme wieder Südinsel 😊😋

Es ist so schwer euch zu berichten, was in einem vorgeht. Viele von euch wissen, wie es Mir geht das sie diese Situation Auch schon hatten. Nutzt die Chance um euch kennenzulernen, um das xu tun worauf ihr Lust habt, erst dann könnt ihr es geniessen....

 

Last Days in Methven / Mount Somers Track

Dienstag, 17.10.2017

Bei strahlendem Sonnenschein und 24 Grad geniesse ich meine letzten Tage hier in Methven. Kaum zu glauben, dass die Ski- bzw. Wintersaison jetzt tatsächlich vorbei ist. Meterologisch ist die Saison ja schon etwas länger vorbei, aber wettertechnisch? Lange noch nicht. Nun ja um ehrlich zu sein, die letzten paar Tage war unfassbar gutes Wetter ;). Ich verbringe nun noch die letzte Woche hier und mich zieht es nach knapp 3.5 Monaten auch endlich weiter. Aber irgendwie auch etwas schade, da ich wirklich lange hier war. Was habe ich alles in diesen Monaten erlebt, gemacht etc. erfahrt ihr in diesem Bericht :D (das könnte somit ein wenig länger dauern, diesen Bericht zu lesen). Einiges habt ihr ja bereits auch aus den vergangenen Berichten erfahren können. Es ist nur nochmal eine Zusammenfassung aus Methven.

Nach einer langen Autofahrt von der Westküste nach Methven und 2 Nächte später erkundigte ich mich nach einem Job. Meine erste Anfrage ergab Erfolg. Angefangen hat alles somit in der Abisko Lodge im Bereich Zimmerservice und Putzfee.  Zusammen mit Stephanie (Besitzerin, Kiwi) putzte ich Suiten, Ferienwohnungen, den Hauseigenen Campingplatz, Appartments und die Motelzimmer. Nach der Arbeit (spätestens 15 Uhr) blieb mir Zeit für mich. Aber was kann man alles machen, wenn man den halben Tag schon gearbeitet hat? Also begann ich kurze Tagesausflüge mit meine Auto zu machen. Skifahren war leider nicht möglich nach 15 Uhr. Schließlich schließen die Lifte um 16 Uhr und eine Stunde Busfahrt sollte man zumindest einberechnen. Zusätzlich hatte ich mir einen Nebenjob der Bar / Küchenhilfe besorgt aber mit dem Hintergrund nur 2 Wochen zu arbeiten, bis die geplante Aushilfe eingesprungen ist. Da mir ein richtiger Fulltimejob fehlte, bewarb ich mich kurzer Hand in der Abteilung Front of House und Barista / Küchenhilfe auf dem Mount Hutt. Keine Woche später erhielt ich die Einladung zum Interview. Noch am selben Tag erhielt ich die Rückmeldung am nächsten Tag anfangen zu können. Ich erhielt die Uniform, Namensschild, Skipass, Lunchbox etc. noch am selben Tag. Ich konnte es kaum erwarten, auf 1610m Höhe zu arbeiten. Kurz gefasst für die 8 Wochen? Ich konnte unglaublich viele Eindrücke und Erfahrungen in der Küche (Burger, Pizza, Salate, Baguettes, Chips, HashBrowns, Sandwiches, Stafflunch), an der Kasse und im Cafe (Cappuchino, Latte, Mocha, Hot Chocolate etc.) sammeln.  

Gerade die letzten beiden Wochen waren ziemlich durchwachsen. Angefangen hatte alles mit einer Erkältung, dann war der Berg aufgrund schlechtem Wetter, geschlossen. Wenn wir geöffnet hatten, war nicht wirklich etwas los und die Hälfte der Crew wurde früh nach Hause geschickt. Bomben Woche, sage ich euch :D **Ironie aus**

Bereits die ersten Crewmitglieder verließen das Skigebiet am 8. Oktober 2017. Das Restaurant (Upstairs) wurde geschlossen und die letzten Skibreaks / Ridebreaks wurden durchgeführt. Was für ein Erlebnis. Genialer Schnee, Sonnenschein und und und.. Der absolute Wahnsinn. Die letzte einstündige Bustour am 15.10.2017 stand bevor. Diese war doch recht emotional aber doch feucht fröhlich :D Es war nicht nur die letzte Busfahrt auf 1610m Höhe, nein sondern auch die engste. Alle hatten ihre Ausrüstung (Skies, Snowboard etc.) sowie reichlich Reste aus den Küchen dabei. Unglaublich.....

Nach Ende der Saison hatte ich mir die nächsten Tage absolut nichts vorgenommen. Einfach nur entspannen. Für Donnerstag / Freitag, hatte ich mir eine 2tägige Wandertour rund um den Mount Somers vorgenommen. Bei absoluten 23 Grad, prallen Sonne und mehreren harten Aufstiegen, war ich froh, nach knapp 7 Stunden endlich die Unterkunft anzutreffen. Ein Traum. Eine Hütte mitten in den Bergen und direkt am Fluss gelegen. Was nicht immer zum Vorteil ist, denn Sandlies sind grausam. Sandflies sind wie Mücken nur intensiver und deutlich kleiner. Nach einer fast schlaflosen Nacht machte ich mich am nächsten Morgen (heute) auf den Weg zurück. Der Wanderweg führte über / durch Flüsse, Wasserfälle, Gestein, Schnee und und und. Es war alles dabei. Aber das schlimmste war der Abstieg. Meine Füße wollten mich einfach nicht mehr tragen. Jeder Kilometer war nur noch eine Qual. Aber da musste ich auch durch. Ich habe es mir ja so ausgesucht und überhaupt nicht bereut. 

Am Ausgangspunkt angekommen war ich froh, wieder richtigen Boden unter mir zu haben. Aber was macht man nun ohne Auto???? Hitchhiken oder wandern. Also machte ich mich vom Parkplatz aus zur Hauptstraße (in der prallen Sonne). Nach gut 45 Minuten Wanderweg kam ich endlich an. Ich hatte echt Glück. Es hatte mich kurze Zeit später ein Auto zu meiner derzeitigen Unterkunft gebracht. 

Ich bin heil froh, glücklich und ziemlich müde in einem richtigen Bett zu verbringen :D

Morgen / spätestens Sonntag werde ich endgültig Methven verlassen und mich auf neue Abenteuer begeben. Das erste neue Ziel ist Christchurch. Von dort aus werde ich direkt mit dem Bus nach Nelson fahren um dort die 5 tägige Wandertour des Abel Tasman Tracks zu folgen. Danach geht es auch auf die Nordinsel, denn schließlich habe ich nur noch 3 Monate in Neuseeland. Meine Ziele für die Nordinsel? Ganz klar, Wellington, Tongarino Crossing, Coromandel und Auckland. 

Was ich in den nächsten Tage noch erleben werde, werde ich euch sicherlich im nächsten Bericht erzählen. 

Bis dahin wünsche ich euch noch ein schönes Wochenende und bis bald

Abschied nehmen und Frühlingserwachen

Samstag, 30.09.2017

Hey ihr Granaten, 

ein neuer Bericht aus dem Skigebiet des Mount Hutts in Methven. Ach man ich kann euch Stunden darüber berichten wie ich diese Zeit hier mit Arbeiten, Skifahren, Aussicht, Naturschauspiel etc.geniesse. Ich lerne und habe unglaublich tolle Menschen kennen gelernt und werde auch einige davon vermissen. Aber so ist leider auch die Saisonarbeit. Ein Kommen und gehen. Das Wetter hier spielt in letzter Zeit etwas verrückt, daher hatten wir auch ab und an frei. Bis zu 160 km/h Wind auf dem Berg. Damit ist nicht wirklich zu spassen 😥 Aber wir hoffen, dass bis Ende der Saison am 15.10.2017 das Wetter hält, wir noch einige Besucher erwarten und einfach die Zeit noch zusammen geniessen 😊

Auch wenn ich nicht zu Beginn der Saison angefangen habe dort zu Arbeiten, hatte ich wirklich eine geniale Zeit 😊Es war um ehrlich zu sein nicht ganz easy in eine bestehende Crew seit dem Anfang, zu integrieren. Jeder kennt sich, Unternehmungen nach der Arbeit sind mit auf der Agenda. Aber es sind super tolle Leute und jeder wird sehr herzlich empfangen und integriert. Viele Abende haben wir zusammen Spiele gespielt, getanzt (ja, auch getrunken), Spaziergänge unternommen.

Viele werden bereits nächste Woche die Abreise nach Japan, China, Korea, Schweiz, Canada etc. Antreten und eine weitere Skisaison verbringen. 

Wir werden sehen, was uns in den letzten beiden Wochen noch erwartet. Hoffentlich kann ich die ein oder andere Snowboardlesson mitnehmen. Ich Hoffe auch, dass der Schnee wird weniger und es wird wärmer. Zeit für den Frühling 😊

Was mache ich danach? Keine Ahnung. Zurück nach Murchison? Vielleicht, da sie bereits jemanden haben der im Retaurant aushelfen wird....Aber Pläne ändern sich eben 😂 ich werde auf jeden Fall hier auf see Südinsel noch Wanderungen unternehmen. Mit hoffentlich Leuten vom Mount Hutt. ABWARTEN 😂

Ebenfalls mõchte ich euch mitteilen, dass ich vergangene Woche mein Auto verkauft habe. Es war und ist gewollt. Ich freue mich auf eine tolle, ereignisreiche, ohne Probleme, Zeit, ohne Auto. Ich werde hitchhiken. Und das ist hier absolut kein Problem. 

Nun ja ihr lieben, ich werde mich die Tage noch mal mit neuen Berichten bei euch melden. Bis dahin wünsche ich euch noch viel Spass, eine tolle Zeit und ich freue mich sehr auf euch alle 😊😍😘

 Lake Coleridge

Lebenszeichen aus Methven

Donnerstag, 31.08.2017

Hallo ihr lieben,

ohje jetzt habe ich doch tatsaechlich knapp einen Monat nichts von mir hoeren lassen, geschweige denn lesen lassen. Wie die Zeit rennt. In den letzten Wochen ist nicht wirklich viel passiert. Ich habe viel gearbeitet und arbeite auch noch immer. 

Wie ihr wisst, hatte ich einen Job in einer Bar sowie beim putzen. Der Barjob war allerdings nur Uebergangsweise. Deshalb hatte ich nur noch den Putzjob. Es blieb dabei aber keine Zeit für Ski oder Snowboarden. Feierabend war meistens um 15 Uhr und gegen 16 Uhr wurde der Berg geschlossen. Da ich von einigen Campern / Barangestellten etc. mitbekommen hatte, dass Angestellte im Front House, Barista und Küche gesucht werden, entschloss ich kurzer Hand mich zu bewerben. Nach einem Vorstellungsgespräch und ersten Kontakten erhielt ich den Job. Grund des erneuten Jobwechsels, es ist ein Vollzeitjob. An meinen freien Tagen, putze ich noch immer. Mein erster Arbeitstag war unglaublich lang. Der Tag beginnt um 6 Uhr. Abfahrt des Staffbusses ist um 7. Eine knappe Stunde ist die Busfahrt auf Knapp 1800m Höhe. Nach einem kurzen Meeting beginnt mein Tag. Nun ja, der erste Tag endete um 21 Uhr. Wir sassen fest. Ca. 20 Autos und die gesamte Crew. Aufgrund von Windgeschwindigkeiten bis zu 120km/h pro Stunde. Kaum war die Strasse frei, hatte der Wind erneut die Schneemassen auf die Strasse geweht 😂 Es gab für alle daher freie, warme Getränke und viele Decken zum warm halten😂Ich war doch froh, um 22 Uhr im Bett zu liegen. Was für ein Tag 😂

Es macht unglaublich viel Spass im Schnee zu arbeiten. Ringsrum die Schneebedeckten Berge und keine 40km weiter, das Meer zu sehen 😊 Meine tägliche Aufgabe besteht darin, alles zu organisieren was im Bereich Front House anfällt. Das heisst, ich fülle Getränke, Snacks, Saucen, Geschirr, Serviertten etc.nach. Ich sitze an der Kasse und sorge dafür, dass die Tische drinnen und draussen, sauber sind. Wenn es nicht viel zu tun gibt, helfe ich in der Küche aus oder lerne, wie Cappuchino, Latte etc.hergestellt wird. Es wird Mir also nicht langweilig 😅

Wenn doch, dann geht es eben für eine Stunde zum Ski fahren 😊 es gab schon einige freue Stunden, da es unter see Woche sehr sehr ruhig wird und ist. Die Wintersaison neigt sich so langsam dem Ende hinzu. Was ich nicht verstehe, da es heute erneut 10cm Schnee gegeben hat und wir erneut für einige Stunden im Bus feststeckten (aufgrund unfähiger Autofahrer, die der Meinung waren, ohne Schneeketten zu fahren, ich sage nur TYPISCH TOURISTEN) 😂

Dennoch gibt es auch in letzter Zeit viele freie Tage, da aufgrund zu starkem Wind, die Lifte geschlossen bleiben. Ab und an wird dann auch etwas unternommen. Gemeinsam Frühstücken oder abends trinken 🤣

Mir geht es gerade ziemlich gut und ich freue mich auch weiterhin von meinen Erlebnissen zu berichten 😊

Bis die Tage 

Lieben Gruss 😊

Ortswechsel nach Methven / Rückblick

Donnerstag, 27.07.2017

Hallo ihr Lieben, 

Unfassbar. Ich habe bereits die gesamte (nun ja die bekannten Ziele inkl. Einiger Tipps einheimischer) Südinsel erkundet. Man kann nicht immer alles sehen. Um die Südinsel komplett zu erkunden benötigt man hierzu einige Jahre.  Ich bin seit über 6 Monaten in diesem unfassbar tollen, kulturellen Land und in dieser Zeit habe ich so einiges erlebt. Ich geniesse einfach jeden Tag hier. Kaum zu glauben, dass die Zeit einfach so davon rennt... 

Ich habe bereits (vorerst) den kleinen Ort Murchison verlassen um auch mal wieder etwas Geld zu verdienen. Dazu bin ich über Westport nach Methven gefahren. Das sind etwa 5 Stunden Autofahrt und ich kann euch sagen es ist ziemlich amstrengend zu fahren. Deshalb legte ich erneut einen Zwischenstopp am Arthurs Pass ein, diesmal mit Übernachtung. Dies ist einer von vielen Highlights hier. Eine wahnsinns Bergkulisse und alles weiss. Alles voller Schnee und verdammt kalt. Aber egal. Die Wettervorhersage war nicht sonderlich schön (Schnee), somit machte ich mich am frühen Morgen direkt weiter nach Methven zum Skigebiet vom Mount Hutt. Jetzt wohne ich in einer kleinen Kabine (Bett und Heizung) auf einem Campingplatz. Ganz schön kalt in der Küche und im Wohnzimmer dort.

Ja ich arbeite wieder, anstatt Ski zu fahren. Aber glaubt Mir, das kommt noch 😂

Was mache ich denn zur Zeit? Ich bin morgens eine Putzfee in der Abisko Lodge (Luxury apartments, ferienwohnungen, Campground und Hotelzimmer). STEPHANIE meine Chefin ist eine 56 jährige einheimische, die die Lodge komplett alleine hält. Neben Rezeption, Cleaning, Haushalt etc.hat sie eine Menge zu tun. Sie ist so unfassbar dankbar das ich hier bin und sie sagt es Mir jeden Tag. Und am Wochenende arbeite ich in einer Bar und Restaurant.

Die letzten Tage waren wirklich total verregnet hier. Wir kamen noch nicht mal raus. Viele Strassen waren wegen Überschwemmungen gesperrt, der Hoteleingang war unter Wasser und und und. Viel Arbeit für uns. Zudem gab es bis zu einem Meter Neuschnee in den Bergen. Auch heute scheint einiges wieder liegen zu bleiben. Auch für uns hier im Dorf. Es ist Schnee angesagt 😊   

Wen ich hier traf? Rasmus. Rasmus ist der, der meine Freundin Carmen vergangenen Monat aufgegabelt hat und er mit mir Skifahren wollte :)

Ich werde hier noch einige Zeit verbringen und dann wieder zurück nach Murchison fahren um beim Aufbau des Restaurants und Cafes zu helfen. Ab dann versuche ich so viele Wanderungen wie möglich zu machen und meinen letzten Pfunden den Kampf anzusagen 😂

Ich freue mich auf eine weitere unglaublich tolle Zeit hier in Neuseeland. Manchmal denke ich einfach ich Träume. Es ist so unreal das ich wirklich am anderen Ende der Welt bin. Ich bin sehr glücklich hier und ich fühle mich wohl 😍

Dies war erneut ein kleiner Bericht aus Methven. Set nächste folgt schon bald 😊

Still in Murchison

Donnerstag, 06.07.2017

Halli hallo ihr lieben, 

es hat sich im vergangenen Monat nicht wirklich viel getan. Den Ort Murchison kenne ich nun komplett auswendig und die Bewohner ebenfalls 😂 Ich habe die Zeit hier im Hostel sehr geniessen können, auch wenn der ein oder andere Tag echt langweilig war (bei 3-5 Stunden Arbeit pro Tag) auch kein Wunder 😂dennoch habe ich beim Aufbau / Restaurierung des THE COW SHED RESTAURANT AND CAFE geholfen, einige Eingangstüren im Hostel bemalt (mit Kühen und Blumen), einen neuen Briefkasten gebastelt und und und...vorallem habe ich hier unglaublich tolle Menschen aus aller Welt kennen gelernt und freue mich diese Menschen weiterhin zu treffen 😉😊

Unter anderem war auch meine Freundin Carmen einen Abend hier. Ich war und bin unheimlich stolz auf sie. Leider war es ein kurzer Abend mit ihr aber wir werden uns wieder sehen, aber das erst wieder in Deutschland, denn sie wird Neuseeland bald verlassen 😥 schön und danke, dass es dich gibt 😘

Der Ort ist nicht der Beste hier (vllt. im Sommer zwischen Angeln, Rafting etc) aber ich fühle mich sehr wohl. Die Familie ist einfach so toll und ich freue mich diese kennen lernen zu dürfen. Dennoch ist jetzt erstmal Schluss hier. Ich werde mich noch einmal auf Reisen begeben und das Skigebiet unsicher machen. Danach folgen noch die ein oder andere Wandertour 😊 Ich konnte einen Gast gewinnen, die gerne für einige Tage einspringen kann, sodass ich früher als geplant meine Reise antreten kann. Sie wird am Samstag Abend anreisen und ich arbeite Sie noch ein wenig ein und Sonntag Mittag heisst es für mich auf gehts in die Natur 😍

Ich werde definitiv hier zurück kehren und die Familie bei Ihrem Aufbau und der Restaurierung unterstützen auch bis zur Eröffnung 😊

Ich möchte mich auch bei allen ganz herzlich für die Glückwünsche bedanken. Ich hatte einen unvergesslichen Tag in Hanmer Springs mit einer Massage sowie in Maruia in den Hot Pools. Einfach hammer 😍 ich bin so ziemlich entspannt jetzt 😍😎

Ich werde mich in den kommenden Tagen noch einmal melden bis dahin wünsche ich euch noch eine gute Nacht  😊😘

Drücke euch

 

Woofing in Murchison

Montag, 05.06.2017

Nachdem ich zwei Nächte in Christchurch verbracht hatte machte ich mich auf den Weg nach Methven. Dort recherchierte ich nach Jobangeboten rund um die Südinsel und ich nahm ein Jobangebot (Woofing) in Murchison (Nähe Nelson) an. Murchison befindet sich bereits wieder im Norden der Südinsel. Von Methven bin ich bis zur Westküste über den Arthurs Pass (gigantische Bergkulisse) über Schneeberge nach Greymouth bis Murchison gefahren. Eine fantastisch aber auch sehr anstrengende 5 Stündige Autotour. Ab heute beginnt dann auch mein Arbeitstag. Ich arbeite und wohne kostenlos in einem Hostel. Was mache ich dafür? Backen, Putzen und sich Zuhause fühlen 😂 und das tu ich 😊Ich werde hier bis mitte ende Juli bleiben und dann geht es auf die Nordinsel.

Arthurs Pass

Mir geht es sehr gut und ich freue mich auf eine sehr tolle zeit im Hostel namens "The Lazy Cow" 😂

Christchurch

Freitag, 02.06.2017

Guten Tag ihr lieben,

ich befinde mich gerade in Christchurch. Nachdem ich vorgestern (Mittwochabend) im YHA Hostel angekommen bin, habe ich seitdem auch noch nicht viel von Christchurch gesehen. Leider wurde am Mittwoch Abend mein Auto aufgebrochen und meine Kamera (Spiegelreflexkamera), eine meiner Kreditkarten, Führerschein und ein wenig Geld gestohlen. Zudem haben die Täter die Zentralverriegelung beschädigt, sodass ich nur noch manuell die Türen schließen kann.

Es war und ist ein großer Schock, dass es tatsächlich passiert. Ich bin wirklich sehr traurig gewesen um die Bilder von den letzten Reisewochen. Einige Bilder habe ich zum Glück auf meiner externen Festplatte, sodass mir doch noch einiges an bildlichen Erinnerungen bleibt und nicht alles verschwunden ist. Demnach war der gestrige Tag nicht wirklich sightseeingreich. Ich begab mich zur Polizei, sperrte meine Karte und und und. Zwischen Polizeiwache, Hostel und Garage habe ich nicht viel gesehen. Jetzt warte ich noch ein / zwei Stunden auf eine Freundin um mit ihr ein wenig durch die Stadt zu ziehen. Dann kann ich euch auch mehr über Christchurch erzählen ;)

Mich hielt auch nicht wirklich viel in Christchurch. Ich fuhr direkt weiter....

 

Resi´s Reisefieber nimmt kein Ende

Freitag, 26.05.2017

Kia Ora zusammen,

nachdem mich mein Auto einige Nerven gekostet hatte, hatte ich es wie euch berichtet in Dunedin reparieren lassen. Nun ja, ein ganz schön teurer Spass sage ich euch. Aber nicht destotrotz machte ich mich auf den Weg zurück in den Norden der Südinsel. Der Weg von Dunedin führte mich an der Ostküste über Palmerston bis in die ehemalige Hafenstadt Oamaru. Am Nachmittag machte ich mich auf den Weg zum Bushy Beach Penguins Beach, in der Hoffnung Gelbaugenpinguine in freier Natur anzutreffen. Und siehe da, mit eigenen Augen konnte ich einen sehen :) Ein unbeschreiblich, gigantisches Erlebnis. Aber nur in Miniformat und gefühlt einige Kilometer entfernt.

Am nächsten Tag besuchte ich das Steampunk Museum. Dies ist eine Mischung aus Science Fiction, Fantasy, alternativer Geschichte und spekulativer Fiktion, und alle die von pseudo viktorianischen mechanischen Skulpturen, Kunstwerken und Fotografien begeistert sind. Geniales Erlebnis :)

Weiter ging es am Nachmittag über die Inlandsroute (Highway 83) vorbei am Benmore Dam, Lake Ohau bis nach Twizel. Twizel liegt ca. 70km südlich von Aoraki/Mt. Cook, dem höchsten Gipfel Neuseelands (3.754m hoch). Twizel ist ein in 1966 entstandener Ort für Bauarbeiter des Waitaki-Wasser-kraftprojektes und sollte eigentlich einige Jahre später dem Erdboden gleichgemacht werden. Inzwischen ist Twizel ein beliebter Ort für Touristen. Bevor ich den Ort Twizel erreichte, machte ich noch einen kleinen Abstecher zum Lake Ohau. Lake Ohau liegt ca. 25km westlich von Twizel. Traumkulisse mit perfektem Sonnenuntergang am See.

Der nächste Morgen war grau und kalt. Einfach schmuddeliges Wetter. Nicht destotrotz ließ ich es mir nicht nehmen, die knapp 70 km zum Aoraki/Mount Cook, vorbei am Lake Pukaki zu fahren. Nach knapp 55km erwies sich, dass das Wetter sich hier sehr schnell ändern kann. Vor mir erblickten die schneebedeckten Berge von ihrer besten Seite. Am Ausgangspunkt vom Aoraki / Mount Cook Village angekommen, ließ ich es mir nicht nehmen eine kleine Wanderung zum "Kea Point" zu machen. Ein gigantischer Blick auf den Mount Cook. Dort angekommen, erhielt ich einen direkten Blick auf Gletscher sowie dem Mt. Cook. Nach knapp einer Stunde Pause (halb eingefroren) machte ich mich wieder auf den Rückweg nach Twizel. Nach einer wirklich sehr kalten Nacht im Auto (ja, es hatte gefroren), machte ich mich nach einem ausgiebigen Frühstück auf den Weg auf die andere Seite des Lake Pukakis. Eine spannende 20km lange Schotterpiste führte mich entlang des Sees mit wahnsinns Blick auf die Bergkulisse. 

Mein nächstes Ziel war der Lake Tekapo. Hier werde ich ca. 2-3 Tage im Hostel verbringen um einige Tageswanderungen durchzuführen, Mountainbiken oder gar in den Hot Pools zu relaxen. Das Hostel liegt direkt am Lake mit einem gigantischen Blick aus dem Wohnzimmer. Wenn es der Sternenhimmel hier auch zulässt, werde ich mir das Mt. John Observatorium anschauen :) Ich kann euch wirklich nicht beschreiben, wie schön es hier ist. Mir fehlen das erste Mal richtig die Worte...

Lake Tekapo

Was mich weiterhin in den kommenden Tagen erwarten wird das weiß ich selber nicht :D

Wenn ich aber daran denke, was man hier in Neuseeland alles machen kann, dann reichen defintiv 9 Monate nicht aus.  Ich glaube selber, dass die einheimischen nicht alles kennen :D

Ihr werdet weiterhin von mir auf dem laufenden gehalten :)

Dunedin | kurzer Zwischenstopp

Montag, 22.05.2017

Hallo zusammen, nach dem ich Clyde und Alexandra verlassen habe, habe ich mich erneut auf den Weg nach Dunedin gemacht. Eine wirklich tolle Stadt. Hier hatte ich eigentlich vor dir bekannte Railstrecke mit dem Zug zu erkunden, doch leider ist dieser bis Ende der Woche ausgebucht und so lange möchte ich dann doch nicht mehr bleiben 😂 Weshalb ich nach 5 Tagen immer noch in Dunedin bin, hat einen Grund. Mein liebes Auto musste jetzt erneut in eine Werkstatt. Jetzt sitze ich gerade im Starbucks, trinke einen Kaffee und geniesse das sehr gutausgebaute Wlan für einen Eintrag 😊. Gleich geht es zurück zur Werkstatt und dann steht dem traveln nichts mehr im Wege. 

Aber es wird verdammt kalt hier. Die letzten 3 Tage waren stürmisch, regnerisch und vor allem die Schneefallgrenze lag bei 400m. Brrrrr...Und heute? Sonnenschein und tshirtwetter....😂

Ich melde mich bald wieder bei euch. Drücke euch 😘

Auf den Spuren des Otago Central Rail Trails

Sonntag, 07.05.2017

Hallo ihr lieben,

wie ihr wisst, befinde ich mich zur Zeit (nur noch wenige Stunden) in Clyde. Was habe ich die letzten Wochen so erlebt?  Ganz ehrlich???? Nicht wirklich viel... Ich habe gearbeitet, mein Auto war immer mal wieder in der Werkstatt und abends war ich beim Sport (ab und an ;)). Doch es gab noch 2 große für mich persönliche, interessante und wichtige Erlebnisse.

Zum einen habe ich mich entschlossen eine Radtour auf dem Central Otago Rail Trail zu machen und zum anderen bin ich in einer kleinen Propellermaschine geflogen :)

Wie kam es zu all dem? Ich fange an bei dem Fliegen... Wir lernten an einem Abend im Pub (PostOffice, Clyde) Neil kennen. Neil ist ein Kiwi, kommt ursprünglich aus Queenstown und hat vor einigen Jahren sein eigenes Flugzeug (Propellermaschine) gebaut und fertiggestellt. Ebenfalls lebt er nun in seinem eigenen Haus am Airport. Nicht der beste Ort zum Leben, aber der Flughafen ist ja auch nicht der größte ;) Ein wirklich toller Mann, von dem man viel lernen kann.

Nachdem wir Kontakt mit ihm aufgenommen hatten, wurden wir zu ihm eingeladen. Er zeigte uns seine Wohnung (inkl. AirBnb Möglichkeit), sowie seinen ganzen Stolz, seinen Flieger. Ein traumhafter Flieger. Er hatte uns ebenfalls eingeladen, mit ihm zu fliegen. So saßen wir alle (nacheinander) mit ihm im Flieger und konnten die Landschaft über Clyde, Cromwell und Alexandra genießen. Nun ja, nicht alle von uns^^, denn es ist ein Sportflieger, d.h. Rollen und nah über dem Boden / Bergen zu fliegen, gehörte dazu ;). Sehr spannend sage ich euch. Allerdings habe ich die Variante genommen, nur die Aussicht zu genießen ;) Wirklich genial.

Am Nachmittag fuhr ich wieder zurück zum Haus um mir für meine Fahrradtour (ca. 6 Tage) ein Fahrrad zu mieten. Meine Tour führte mich über den Otago Central Rail Trail. Der Otago Central Rail Trail ist ein 152km langer Wander- und Radwanderweg. Er befindet sich auf dem ehemaligen Gleisbett der Eisenbahn Otago Central Railways, welcher von Middlemarch nach Clyde führt. 

Ich machte mich am Montag Morgen (bei Nebel und wirklich kaltem Wetter) auf dem Weg von Alexandra (Einkaufsmöglichkeit) wieder nach Clyde, dem Start des Trails. Mein erstes Ziel war Omakau, knapp 35 km. Allerdings hatte ich wirklich gute Laune und bis zum 60km entfertnen Oturahua geradelt. Im Vorfeld hatte ich keine Unterkunft gebucht, sodass ich mich vor Ort noch auf die Suche machte (unter erschwerten Bedingungen), da die Saison für die Radfahrer vorbei ist. Nach der 4 persönlichen Anfrage (1 Unterkunft Mo- und Dienstags geschlossen, 2. Unterkunft geschlossen, 3. Unterkunft geklopft) erhielt ich ein super Zimmer im Hotel (Bar). Nicht ganz günstig, aber hauptsache ich hatte eine Unterkunft mit heisser Dusche. Nach der Dusche wurde ich mit Essen und Trinken aus der Bar überrascht. Ein wirklich tolles Hotel ;) Noch am selben Abend erhielt ich mein Frühstück aus Toast, Müsli, Ei und Marmelade. Einfach aber reicht für ein Radlerfrühstück. 

Am nächsten Morgen hatte ich demnach eine kleine Strecke vor mir (25 km). Der nächste Ort war Ranfury. Ich wusste, bevor ich weiterfahre, dass nichts mehr kommen wird. Angekommen im Ort machte ich mich erneut auf die Suche nach einer Unterkunft. Auch hier durfte ich die Erfahrung machen, dass vieles (bis auf den HolidayPark) geschlossen hatte. Ranfury ist wirklich ein kleiner süsser Ort. Am 3 und letzten Tag hatte ich meine letzten knapp 60 km vor mir. Nach einer reinen Fahrzeit von 2:30Std. kam ich in Middlemarch an. Ihr glaubt es nicht, was für ein ausgestorbener Ort Middlemarch ist, wenn die Saison vorbei ist. Auch hier machte ich mich auf die Suche nach einer Unterkunft. Komplett erfolgslos. Also telefonierte ich mit dem Fahrradverleih, ob diese noch eine Idee hätten. Nein.. Was nun? Abholdienst? Nein..., da wir erst am Freitag wieder welche aus Dunedin abholen. Oh man dachte, ich was für ein Sch... Was soll ich tun, was mache ich jetzt? Ich gönnte mir erstmal einen Kaffee im einzigen Cafe. Als ich sah, dass von einem Fahrradverleih in Middlemarch jemand auf den Hof gefahren ist, stürmte ich aus dem Café (natürlich bezahlt) und fragte nach einem Shuttle zurück nach Clyde oder nach einer Möglichkeit zu übernachten. Ich hatte Glück der Shuttle fuhr zurück nach Clyde. Also hatte ich wirklich Glück. Allerdings hatte ich mir auch vorgenommen den Weg komplett zurückzuradeln. Aber unter den Umständen, keine oder wenig Einkehrmöglichkeiten zu haben, hatte ich diese Variante gewählt.

Nun ja, zurück in Clyde hatte ich ein ungutes Gefühl. Es ist einfach Zeit für mich weiter zu ziehen. Mein Auto ist hoffentlich wieder repariert und ich bin fahrbereit. Meine Sachen sind bereits im Auto verstaut und meine Akkus vom Laptop, vom Handy und der Kamera sind geladen. Meine Zeit in Clyde ist vorbei und ich freue mich wahnsinnig auf neue Abenteuer rund ums Reisen. Mein nächstes Ziel....??? Ich weiß es nicht.. Lasst euch von dem nächsten Bericht inspieren.

 

Bis bald ihr lieben :*

Neues aus Alexandra / Clyde

Mittwoch, 12.04.2017

Kia ora zusammen,

wieder ein neuer Bericht aus Alexandra :) vorab ganz herzlichen Dank für eure Kommentare, die ihr immer wieder hier hinterlassen könnt, aber die ich leider nicht immer beantworten kann. Aber ich versuche es. Zudem haben wir ja auch eine 10stündige Zeitverschiebung was das telefonieren, schreiben und lesen nicht besonders einfacher macht. 

Die letzten Wochen waren mit Alfred wirklich sehr erfolgreich. Bisher habe ich schon sehr viel von Neuseeland bzw. der Südinsel gesehen. Nun ist es Zeit länger zur arbeiten. Bereits vor knapp 3 Wochen bin ich zurück nach Alexandra gekommen. Die erste Woche war ich ja noch immer krank, die zweite Woche erntete ich Weintrauben und seit knapp 2 Wochen arbeite ich bei "Ironwood Recycling Timbers Ltd. in Clyde. 

Angefangen hat alles während meines Aufenthaltes im Hostel. Dort lernte ich Carmen (wie üblich aus Deutschland) kennen. Sie ist genau wie ich seit Mitte Januar in Neuseeland. Nur mit dem Unterschied, dass die mit ihrem Radl unterwegs ist. Wir hatten seit dem ersten Treffen unglaublich tolle Gespräche und sie ist für mich in der kurzen Zeit eine ganz besondere und wichtige Person geworden. Nach zwei Nächten im Hostel ist Carmen allerdings zu ihrem Arbeitgeber nach Clyde gezogen. Eigentlich war es überhaupt nicht ihr Plan so lange in Alexandra zu bleiben. Aber wie so oft, ändern sich eben die Pläne immer wieder ;D. Carmen vermittelte mich direkt als ihre Nachfolgerin. Somit bestand der erste Kontakt zum neuen Arbeitgeber. Nun arbeite ich ebenfalls dort.

Carmen und ich IronwoodRecycling Timbers Arbeitsplatz

Nach knapp 5 gemeinsamen Arbeitstagen hatte mich / uns Carmen am Ostermontag leider verlassen, sodass ich mich 4 Männern (Jungs) alleine bin. Aber ich halte tapfer durch. Ist aber manchmal nicht so ganz einfach hier. Wie der Name der Firma schon verrät werden alte Balken (von Brücken etc.) recycled und neu verarbeitet, dass heißt wir befreien die alten Balken von Dreck (durch Wasserdruck), schleifen sie ab und verarbeiten sie neu zu Wegen, Brückenbalken, Dachbalken und und und. Eben alles, was man aus Holz bauen kann.

 

Gemeinsam mit den Jungs zog ich in das Haus des Chefs und somit war die Zeit im Hostel vorbei. Jetzt kann gespart werden.  Jetzt ist es definitiv viel entspannter.

Ich werde noch 2-3 Wochen länger in Clyde bleiben um dann auch wieder weiterzuziehen.

Im großen und ganzen fühle ich mich hier sehr sehr wohl und genieße unglaublich die Zeit in Neuseeland und vor allem gerade in Clyde / Alexandra.

Bis bald ihr lieben :* Fühlt euch alle gedrückt.

 

Back in Alexandra - Resi´s Weinreben

Samstag, 01.04.2017

Wow, wie die Zeit verfliegt. Es ist mittlerweile Anfang April und mein Auto "Alfred" hat mit mir mehr als 2000km auf dem Rücken (mittlerweile ohne Probleme).

Wie ich euch beim letzten Bericht erzählt habe, habe ich mich in Richtung der Catlins gemacht (dem Irland der Südinsel). Einfach gigantisch. Ein Traum. Leider konnte ich mich nicht lange in den Catilins aufhalten, da es mich Erkältungstechnisch voll erwischt hatte. Mit Alfred fuhr ich vorbei am Waipapa Lighthouse, weiter zum Southern Point, Curio Bay (Besichtigung von Seehunden), Koropuku Falls, McLean Falls, Lake Wilkie, Florence Hill Lookout, King´s Rock, Matai and Horseshoe Falls, Purakaunui Falls, Jacks Blowhole, Surat und Cannibal Bay, Teapotland in Owaka bis nach Balclutha (also eigentlich komplett die Südspitze inkl. Ostküste).

Aufgrund meiner Erkältung habe ich mich auf dem von Balclutha zurück nach Alexandra gemacht (Ankunft 22.03.2017). Alexandra lag nicht direkt auf dem Weg aber ich wusste da gibt es aktuell Arbeit im Erntebereich von Weintrauben und Äpfeln.  Nach einer Woche Ruhepause (Auskurierung meiner Erkältung) sowie Jobsuche etc. habe ich nun wieder einen Job. Ich arbeite auf einer Vinyard (Weinbau, Weinreben). Meine Aufgabe ist es die Weintrauben im Bundel abzuschneiden. Eine sehr beruhigende Arbeit, wenn man sehr sehr viel Spaß mit Hörbüchern, Unterhaltungen oder Musik hat. Ansonsten stinkend langweilig.

Was ist der Nachteil? Meine Deutschkentnisse sind vertieft, Englischkentnisse sind ausbaufähig ;) Nein im ernst, das gesamte Hostel (zur Zeit 12 Personen, davon 8 Deutsche und 4 Kiwis) sind auf dem Vineyard (bis auf die Kiwis). 

Der Vorteil ist ganz klar: Kostenlose Weinverköstigung :D

Neues aus dem Süden

Montag, 20.03.2017

Hallo ihr lieben,

nach dem ich vor ein paar Tagen Te Anau verlassen habe, habe ich somit auch das Fjordland verlassen. Nach Te Anau bin ich weiter zum Monkey Island Beach, einem FreeCamping Platz gefahren. Zum Glück war ich am frühen Mittag schon angekommen, da am Abend der Camping Platz voll war. Kein Wunder, bei einem FreeCamping Platz direkt am Meer und einem der schönsten Sonnenuntergänge überhaupt.

MonkeyIsland

Ein ganz großer Negativpunkt: Nur Deutsche ;). Neben mir wohnten ein Sizilianer und eine Deutsche (Paar und wohnhaft in Sizilien). Bei einem Glas Wein am Abend, einem fantastischem Essen (Nudeln mit frischen Muscheln, verarbeitet und gekocht durch den Italiener) und dem wunderbaren Sonnenuntergang verging der Abend ziemlich schnell. Viele wissen wahrscheinlich nicht wie die Freecampingplätze ausgestattet sind. Aber es haben alle Campingplätze ein bis zwei Toiletten und einen Wasserbehälter (kein Trinkwasser) aber was will man mehr?... Reicht um Kosten zu sparen und vor allem tolle Leute kennen zu lernen. Auf diesen Plätzen kann man auch ab und an mal ein paar Tage bleiben, denn die Dusche (Meer) ist ja nicht weit ;)

Nein im ernst, ich bin am Campingplatz eine Nacht geblieben und bin weiter nach Invercargill (bzw. Otatara, einem kleinen Vorort von Invercargill). Ebenfalls bin ich hier auf einem Campingplatz (13$ pro Nacht) aber auch direkt am Strand. Von hier aus habe ich einige Möglichkeiten um vieles zu sehen. Nach meiner 2. Übernachtung hier auf dem CampingPlatz traute ich meinen Augen nicht. Mein "alter" Travelmate Andreas (von Januar/Februar) erreichte ebenfalls den Campingplatz.

Andi

Ich habe mich total gefreut ihn zu sehen. Seine ersten Worte als er mich sah: "keine Lust mehr zu reisen, keine Lust auf Wildcamping, mitten der Natur, er braucht Zivilisation". Ich dachte mir, bitte? Das aus seinem Mund?! So klein ist Neuseeland eben ;)

Nach einigen Tagen zusammen, verabschiedete ich mich von ihm, da ich beschlossen hatte den Rakiura Track (Great Walk) auf Stewart Island 3 Tage zu gehen. Ich packte meinen Backpack mit meiner Wander,- und Campingausrüstung, Essen und Trinken und machte mich auf den Weg zur Fähre in Bluff. Ich verbrachte knapp eine Stunde auf der kleinen Personenfähre bis zu der Insel. Kein Wellengang und nichts, nichts zu sehen, aufgrund von Nebel. Angekommen auf der kleinen knapp 1700 qm3 großen Insel machte ich mich noch schnell auf den Weg zum Department of Conversation für die Buchung der Zeltplätze und dann ging es auch schon los.Die Insel ist dafür bekannt, um Kiwis zu sehen. Und nein ich habe leider keinen gesehen ;(

Der Track ist insgesamt 32 km lang (Great Walk). Die erste Strecke bis zum ersten Campingplatz betrug 11km. Der Weg führt entlang völliger Natur. Der erste Campingplatz war somit schon nach 4 Stunden erreicht und baute mein Zelt auf. Neben mir noch 4 weitere Zelte und Camper und keine Minute weiter der Hut (ca. 20 Personen können in einem Hut in einem Zimmer übernachten). Leider hatte der Regen die Macht über den Regenwald ab 22 Uhr und es schüttete und schütte und mein Zelt? Sch....war nicht wasserdicht....:D Ich kann euch sagen, schwimmen im Zelt ist nicht so erfreulich. Also sprang ich raus unterhielt mich noch kurz mit einem Franzosen und dann nahm ich meine Klamotten, samt Backpack und Schlafsack und rannte zur Hütte. Zum Glück war noch jemand wach und nach meinen Worten und meinem traurigen Blick "Sorry, I have a big problem with my tent" durfte ich in der Hütte unterkommen (auf einer Matratze im Wohn/Esszimmer). Ein Traum für eine Nacht bei dem Regen. Manchmal sollte man doch mehr Geld für ein Zelt ausgeben :D Aber wozu, wenn man denn auch ein Auto eigentlich zum schlafen hat?:D Aber das Auto war ja nicht da und zelten ist doch immer wieder schön :)

Wir, 3 UK´ler und ich saßen noch gemütlich bei Kerzenschein beisammen und unterhielten uns noch etwas. Aber dann war auch Bettzeit und ich war alleine. Doch net lange, da das Zimmer mit 20 Personen wohl ziemlich warm war, haben sich kurzerhand insgesamt noch 4 weitere Leute aus dem Zimmer noch ins Wohn- und Esszimmer geschlichen. Nun ja geschlichen ist überhaupt nicht das richtige Wort. Sie haben randaliert. Ist nicht so einfach eine Matratze in der Dunkelheit aus einem Zimmer ins andere zu tragen und dabei nicht alle wach zu machen und Türen zu öffnen und und und...war also sehr witzig alles ;) Am Morgen ca. 6 Uhr klingelte der erste Wecker (das war eine wirklich sehr kurze, schlaflose Nacht im Hut). Ich machte ich mich nach einem kleinen Frühstück auf den Weg zu meinem Zelt und was sah ich dort? Ein Swimmingpool :D Erstmal alles trocknen, einpacken und dann natürlich weiter gehen, denn ich hatte eine Strecke von 13 km zum Zeltplatz direkt am Strand (Maori Beach). Irgendwie kam mir am 2. Tag alles so schwer vor :(

Die gut 13 km Strecke führte entlang alter und sehr interessanter Geschichte mitten durch den Regenwald. Vorallem war dieser Weg total matschig und rutschig. Gar nicht so einfach so die Hügel bergauf und bergab zu gehen. Bis auf meine Wanderschuhe bin ich sauber geblieben ;D Aber erstmal muss ich mich auch bei Fabien Mpouma bedanken. Danke für die schöne und sehr gute Zeit mit Outdoorgym und vor allem dem Trailrunning und dem 8 Wochen Programm beim Sixpack Training. So konnte ich die Erfahrungen sehr gut umsetzen und dagegen war die 10 kg Weste nichts :D Wirklich herzlichen Dank an dich und vorallem aber auch an alle anderen Trainer (Ehemals ODG und jetzt Die Kiste Trainer).

Das Wetter war dennoch genial. Und vor allem diese Ruhe, ab und an kam ein Wanderer entgegen oder Rehe hüpften entlang der Wege und nicht zu vergessen die Vögel. Toll, in Mitten der Natur zu sein. Weiter ging der Weg bis zur ersten einsamen Bucht. Die Wege führen ab dieser Bucht immer wieder über verschiedene Strände und über eine SwingBridge zum nächsten Campingplatz (meinem Ziel). Ich baute erneut mein Zelt auf um es trocknen zu lassen. Ich schmiss mich in meine Schwimmklamotten und rannte ins Meer. Doch ich blieb bei Kniehöhe stehen...Es war zu kalt und die Sandflies hatten schon längst die ersten Spuren an meinem Körper hinterlassen. Ich zog mich ganz schnell wieder in mein Zelt zurück und wärmte mich ;) Nach gut 2 Stunden Pause am Meer dachte ich mir...shit...du willst völlig allein, mitten am Strand zwischen Possums (und ggf. Kiwis) übernachten? mhhhh..Nein, alleine war mir das zu unsicher. Also packte ich alles wieder zusammen und machte mich auf den Weg die letzten 8 km bis zum Start/Endpunkt. Nach gut 2 km endete auch dann schon der Track und es ging nur noch über Asphalt. Horror sage ich euch. Angekommen in der Stadt machte ich mich noch auf die Suche nach einem Hostel (gar nicht so einfach bei 3 Hostels und 6 Hotels, die mehr als teuer waren). Nachdem ich keine Übernachtungsmöglichkeit im ersten Hostel bekommen habe, bin ich durch die Hecke direkt zu einem anderen Hostel geschickt worden. Da hatte ich tatsächlich Glück. Ich bekam ein Zimmer mit einer Deutschen und einem Einheimischen. Vorallem freute ich mich auf eine warme Dusche und neue Backpacker, das Leben in einem Hostel fehlt mir schon ab und an.

Fazit meiner Tracktour: 32 km in 2 Tagen mit Backpack, Zelt etc. ist machbar und machte unglaublich viel Spass und eine tolle Erfahrung einfach auch mal ohne Handy auszukommen.

Den 3 Tag auf der Insel habe ich genutzt um zur Uvla Insel zu fahren (mit einem kleinen Boot). Die Insel Uvla ist dafür bekannt, dass ca. 20-30 Kiwis dort leben, Pinguine, Seehunde und weit aus andere Vögel. Und keine Menschen. Einfach toll. Die Rundwege betragen insgesamt 1,5h. Leider habe ich nichts von dem gesehen, keine Kiwis, keine Pinguine, keine Seehunde. Es war einfach nichts zu sehen. Schade.... Ausser Natur und vor allem schöne Vögel, Papageien etc. Es war trotzdem eine schöne und naturbelassene Fahrt.

Die gebuchte Fähre von Stewart Island nach Bluff zurück fuhr erst um 17 Uhr, sodass ich wirklich einen schönen Tagesausflug noch hatte. Tja aber die Rückfahrt war für einige nicht so schön. Wie gut, dass ich auch eine sehr gute Segelerfahrung in Kroatien machen konnte. Es war tierisch stürmisch und einen sehr hohen Wellengang, sodass der Blick auf den Horizont nicht immer möglich war. Manche Leute fanden den Wellengang zum einschlafen und manche zum k*****. Aber dafür gibt es ja erfahrerne Segler, die Tipps geben können :) Ich lies mir noch einen Kaffee machen (ja bei dem Wellengang). Aber der Rückweg zum Platz mit Kaffee war gar nicht so einfach, ohne ihn auf dem Teppich oder auf einer Hose eines Passagiers verschüttet zu haben. Siehe da, war nur noch die Hälfte des Kaffees im Becher. :D Nach der überbestandenen Fährfahrt machte ich mich wieder auf den Weg zurück zum Campingplatz im Otatara wo die hier lebenden Bewohner schon auf mich warteten, sogar mit Abendessen. Ich war völlig perplex und völlig überrascht von dem. Es war super lecker und einfach gigantisch endlich wieder richtiges Essen zu haben ;D

Heute (bereits 20.3.2017 um 12.54 Uhr mittags) habe ich mir einen Tag Ruhe und Entspannung gegönnt und einfach nichts zu tun. Das kann auch echt schön sein.

Morgen mache ich mich in Richtung der Catlins (dem Irland der Südinsel) um dort noch einige Tage zu wandern und die Zeit zu genießen. Bald werde ich mich aber wieder auf die Suche nach einem Job machen aber im Moment genieße ich noch das Reisen :)

Fühlt euch gedrückt und umarmt :)

Bis bald :*

 

 

Neue Erlebnisse / Milford Sound

Montag, 13.03.2017

Hallo und Kia ora zusammen,

tja jetzt sind auch wieder einige Tage seit meiner Abreise aus Alexandra vergangen. Und ich bin wirklich froh darüber, weiterzureisen. Mittlerweile bin ich weiter im Süden. Ich fuhr von Alexandra via Queenstown bis nach Te Anau dem Beginn des Fjordlandes. Sowas habe ich noch nie gesehen. Ein Traum. Mein Mund lässt sich nicht mehr schließen. Ich bin überwältigt von dieser Natur.

Angekommen in Te Anau traf ich mich Freitag und Samstag mit einem Freund, den ich bereits auf der Nordinsel getroffen habe (Insel Rangitoto). Er ist bereits seit Anfang März hier und arbeitet im Supermarkt. Am Samstag Vormittag machte ich eine kleine Wanderung auf dem Kepler Track (auch hier eine Wandertour über mehrere Tage möglich, aber leider alle Hütten / Übernachtungsmöglichkeiten ausgebucht).

KeplerTrack

Ich bin insgesamt 12 km gegangen (ohne Wanderschuhe nur mit Laufschuhen). Ein sehr naturbelassener Weg ohne Höhenmeter. Traumhaft. Ich bin bis zur ersten Schlafmöglichkeit spaziert vorbei an mehreren kleinen Seen, Unterhaltungsmöglichkeiten aus der Schweiz, einheimischen und UK´lern durften nicht fehlen. Toll endlich Englisch sprechen ;). Der Rückweg wurde sogar gejoggt, vorbei an den ganzen Wanderern. Am Parkplatz angekommen pickte ich einen Holländer auf, der sich unglaublich viele Blasen gelaufen hatte und nicht mehr gehen wollte. Ich brachte ihn zum Parkplatz in Te Anau. Es ist schön, Leute glücklich zu machen ;) Am Abend wurde die kleine, verpennte Stadt Te Anau unsicher gemacht, in dem wir in den einzigen Pub "Ranch" gegangen sind. Aber....nichts los....Und dennoch schließt alles um 1.30 Uhr morgens. Aber ein toller Abend :)

Bei dem gestrigen Wetter (Regen) konnte ich eine kleine Tour zu den Glowworms Caves (mit dem Boot) machen. Die Tour bestand aus einer 25 minütigen Bootstour auf dem Lake Te Anau zu den Caves. Dort angekommen besichtigte ich die Cave mit einem kleinen 10 Mann Boot im dunklen. Ein gigantisches Bild, die Glühwürmchen zu besichtigen. Eine Reise definitiv wert. Auch wenn es sicherlich günstige oder gar kostenlose Glowworms Caves gibt (eher im Norden auf der Südinsel) aber es lohnt sich. Nach der Besichtigung gab es noch kostenlos Kaffee und Tee und einen kleinen Film über die Geschichte der Glowworms sowie der Fortpflanzung etc. Die Glowworms Cave in Te Anau ist einer der jüngsten hier überhaupt. 60.000 Jahre alt :D Aber super beeindruckend. Die Rückreise war an diesem Tag erneut regnerisch aber egal. Hauptsache ein wunderbares Erlebnis gehabt.

In Te Anau bin ich bereits seit 4 Tagen und heute gab es einen Ausflug zum Milford Sound. Das Wetter lässt sich gerade zu wünschen übrig. Aber es war trotzdem eine wunderbare Reise zum Milford Sound mit einer Bootstour zum offenen Meer. Unbeschreiblich schönes Gefühl zwischen den hohen Bergen zu sein und die Natur zu genießen. Wirklich unbeschreiblich. Wie im Bilderbuch :)

Milford Sound

Der Weg von Te Anau nach Milford ist recht spannend und  vor allem sehr bergig :) Aber mein Auto und ich haben den Weg erfolgreich gemeistert. Ebenfalls hatte ich meine erste Begegnung mit einem Kea. Ganz schön frech dieser Vogel aber so schön ♥

Am Milford Sound gibt es den Great Walk einer der bekanntesten und beliebtesten Wanderwege weltweit. Dieser Wanderweg führt durch und über Wasser, durch die Berge, entlang des Sees rund um die Natur. Er soll gigantisch sein (sowie auch der Routeborn Track). Tageswanderungen sind machbar (auch bei Regen), aber mir war heute nicht nach wandern, sondern einfach nur genießen. Die Mehrtageswanderung am Milford möchte ich auf jeden Fall noch machen, wird aber erst Ende April was werden, da die gesamten Hütten und Zeltplätze bis Ende der Saison ausgebucht sind. Keine Schlafmöglichkeiten etc. Nichts....

Morgen ziehe ich weiter mit meinem Auto in Richtung Bluff / Insel Stewart in der Hoffnung hier einige Tage und Wanderungen zu machen, muss ja auch keine Mehrtageswanderung sein ;) Aber ich freue mich auf eine tolle Reisezeit.

Ihr hört ganz ganz bald wieder von mir

Liebe Grüßé aus dem bewölkten Te Anau :)

Weiteres und letzte Tage in Alexandra

Samstag, 04.03.2017

Tja, Jetzt sind doch schön knapp 3,5 Wochen vergangen und die Zeit in Alexandra endet bald. Ich denke spätestens am kommenden Mittwoch oder Donnerstag. Was ich dann mache? Weiterziehen und Reisen, Wanderungen etc. stehen auf meinem Plan. Einen richtigen Plan gibt es eh nicht, denn dieser wird ständig über Bord geworfen und es kommt alles anders.

Aber was habe ich die letzten Tage so gemacht? Ich habe endlich wieder ein fahrbares Auto. Nach dem gerissenen Kühler und einer leeren Batterie kann ich endlich wieder meine Touren machen. Der Preis günstig wie nie zu vor. Man muss einfach nur Kontakte haben ;)

Zudem kommt hinzu, dass wir eine Nacht am See verbracht haben, um die Southern Lights (siehe Bild und nein, das Foto ist nicht von mir ;D) zu beobachten. Leider kann man mit blossem Augen nicht viel erkennen, aber Dank guter Kameras entstehen unfassbar gute Bilder und kaum zu glauben was die Natur hervorbringen kann. Total klasse. Die Sterne in Neuseeland sind  so klar, so ein Naturspektakel habe ich noch nie erlebt. So klar. Ich liege sehr gerne am Strand oder am See um einfach Sterne zu beobachten...

SouthernLights

Die Zeit in Alexandra neigt sich dem Ende und ich werde weiterziehen. EIne Reise ins ungewissene :D

Mein Alltag

Montag, 27.02.2017

Hallo ihr lieben, 

seit meiner Ankunft Anfang Februar habe ich keine Zeit Beiträge zu schreiben. Der Alltag hat sich eingeschlichen :D

Tja, was soll ich sagen. Wie ihr in meinem letzten Eintrag Anfang Februar gelesen habt, habe ich einen Job in einer Aprikosenfabrik bekommen. Alle gelieferten Aprikosen sind 2. Wahl (d.h. die, die es nicht in den Supermarkt schaffen). Diese werden von uns vorbereitet, sodass diese getrocknet werden können. Das Ergebnis: Getrocknete Aprikosen. Anschließend werden diese vom Packhouse verpackt und in die Welt verschifft.

Meine Arbeitswoche besteht aus 6 Tagen und einen Day off (zumindest im Moment noch). Wie sieht also mein Arbeitsalltag aus? Wie ist mein Eindruck und was muss ich alles machen?

Mein Wecker klingelt jeden Morgen bereits um 6.30 Uhr / 6.45 Uhr (ich weiß, in Deutschland geht der Wecker bereits um 5.30 Uhr). Hier ist alles sehr entspannt und man braucht sich nicht stylen ;), man steht auf, duschen oder waschen, Zähne putzen etc. und nicht zu vergessen anzuziehen. Abfahrt (mit dem Auto) ist bereits um 7:30 Uhr. Und auf geht´s.

Ich mache keine andere Tätigkeit, ausser sortieren, schneiden bzw. cutten, Aprikosenhälften umdrehen, Kerne herauspicken und nicht denken müssen :D

In regelmäßigen Abständigen werden die Positionen getauscht. Jeden Tag 8 Stunden stehen, in einer Position kann schon echt anstrengend sein. Ich möchte mich aber nicht beschweren.

Täglich müssen wir insgesamt 12 Paletten schaffen. Egal in welcher Zeit. Wenn wir früher (ca. 15 Uhr) fertig sind, können wir uns die Zeit bis 16:30 Uhr aufschreiben :D ein Guter Arbeitgeber ;) Aber teilweise ist es nicht möglich um 15 Uhr Feierabend zu machen, da die Halle noch gereinigt werden muss. Wir sind zur Zeit ein sehr gutes Team, wobei es gerade jetzt in den letzten beiden Wochen vor Saisonende, die Fäuste fliegen. Unsere Arbeitgeberin hat heute zwei Leuten mitgeteilt, dass sie gekündigt sind und wir nun bis Saisonende durcharbeiten. 

Das gesamte Team von ca. 12 Personen (24 Händen) und 2 Chefs aus verschiedenen Ländern, kann schon echt lustig sein. Wie kam es überhaupt, dass zwei Leute gekündigt werden? Nun ja, in dem beide nichts getan haben und die Saison nun mal zu Ende geht. Der eine bringt alle 15 Minuten alle 6 "leeren Schubkarren" (für die Kerne) weg und streichelt die Aprikosen und der andere arbeitet mit einer Hand. Unmöglich....Aber gut, ab morgen wird es besser :D

Am Ende des Arbeitstages wird dann noch schnell eingekauft und das Abendessen sowie Mittagessen für den nächsten Tag vorbereitet.

Allerdings ist zur Zeit noch ein anderes Problem ich habe kein Auto. Mein Kühler ist vergangene Woche auf einem Ausflug zu einem Lookout geplatzt. Zum Glück war ich in diesem Moment nicht alleine und das wichtigste ist, dass ich zum Glück auch Empfang auf einem Berg hatte ;D Also wurde kurzer Hand entschlossen den Arbeitgeber anzurufen. Ich konnte nichts anderes machen, leider. Aber spätestens morgen ist das Problem behoben und ich kann endlich wieder Autofahren ;D

Neuseeland und Autos ist schon ein Fall für sich....:D

I got it. My first Job!

Samstag, 11.02.2017

Kia ora zusammen,

ihr glaubt es nicht. In nur wenigen Tagen habe ich die kleine Stadt Alexandra (Zentral Otago) erreicht. Vorher erstmal zu meiner Reise. Vorbei am Franz Joseph Glacier (Westküste) über Wanaka nach Alexandra. Diese traumhaften Seen, Berge und einfach wunderbare Natur begeistern mich immer und immer wieder.

Ein Hubschrauberrundflug am Franz Joseph Glacier durfte dabei nicht fehlen ;) Wahnsinn, unbeschreibliches Gefühl über den Wolken zu schweben. Am nächsten Tag erkundete ich die Gletschergegend zu Fuss.

  Franz Joseph Glacier Wanaka RobRoysPeak_Wanaka

Westcoast Westcoast

Ankunft 10.2.2017 Alexandra (Central Otago)

First Job 11.02.2017 Sunbary Orchard

Ich bin in einem kleinen wirklich tollen Hostel angekommen und direkt am selben Abend habe ich die Nachricht erhalten, am nächsten Tag arbeiten gehen zu können. Und jetzt ist auch mein erster Tag bereits vollendet. Was für einen JOb habe ich? Bin auf der Sunbury Orchard gelandet. Hier werden die Aprikosen gepflückt (durch Backpacker), gewaschen und gesäubert und dann beginnt auch meine Tätigkeit.

Wir bereiten die Aprikosen für die Trocknung vor (getrocknete Früchte), die in den Supermärkten später verkauft werden, d.h. die Aprikosen werden nach der Ernte noch einmal sortiert (die verfaulten Aprikosen kommen auf den Kompost), die anderen Aprikosen wandern weiter auf einem Fließband bis sie halbiert werden. Die Maschine verteilt die Aprikosen in unterschiedliche Reihen und wir drehen alle Aprikosenhälften um, sodass die Kerne herausgenommen werden können. Die entkernten Aprikosen werden auf großen Paletten verteilt und anschließend in den großen Trocknungsraum gestellt. Dort werden die Aprikosen durch eine Schleudermaschine getrocknet und an die Zentralfabrik (für die Verpackung / Versendung) übergeben.

Mein Arbeitstag beginnt hier um 8 und endet gegen 17 Uhr. Auch an einem Sonntag. Das Ziel ist es 12 Paletten a 40 Kisten am Tag zu schaffen.

Westcoast & Weiteres

Samstag, 04.02.2017

Hallo ihr lieben, 

ich verbrachte noch ein paar Tage in Nelson. Ich war auf Jobsuche etc. Viele Saisonkräfte werden erst noch gesucht. Aber ich bleibe dran. Auch wenn ich ehrlich bin: "Das traveln ist gerade umso geiler".

Nach 2 Tagen in Nelson und erfolgloser Jobsuche machte ich mich weiter in Richtung Blenheim. Und wie?....durch hitchhiken. Einer der beliebtesten Varianten in Neuseeland, da es umsonst ist und man dadurch viele Leute kennenlernt.  Ich packte am frühen Morgen meine Sachen zusammen, ging los auf die Straße und wartete keine 10 Minuten, da pickte mich Linda auf. Linda ist gebürtige Neuseeländerin ca. 70 Jahre alt und freut sich immer jemanden mitzunehmen. Wir hatten unheimlich viel Spass auf der Tour und haben viel gelacht. Eine tolle Frau. Allerdings fing es nach kurzer Zeit an zu regnen und der Scheibenwischer war kaputt. Demnach wurde schnell (was gar nicht so einfach ist, wenn die Orte aus 3 oser 4 Häusern besteht) eine Werkstatt aufgesucht und direkt die Scheibenwischer ausgetauscht. 15 km vor meinem Ziel Blenheim wurde ich rausgeschmissen. Leider musste ich meine Sachen erneut an meinen Rücken schnallen und weiter ging es. Und ja, der Regen war immer noch da....

Es hatte keine 5 Minuten gedauert, da pickte mich Tim auf. Tim ist geborener Canadier und lebt seit einigen Jahren in Neuseeland. Er weiß ganz genau wie es ist im Regen zu stehen und zu hoffen, dass ihn jemand mitnimmt. Er brachte mir die Region Blenheim inkl. der Weingüter näher. Tolle Geschichten..Toller Mensch :). Er setzte mich in der Stadt von Blenheim aus und er brachte mich noch zu meinem gebuchten Hostel. Meine Erfahrung zu hitchhiken. Jeder sollte es mal ausprobiert haben, eine geniale Sache. Und man kann viel lernen (hat natürlich auch seine negativen Seiten).

In Blenheim hatte ich mir noch diverse Job Angebote angeschaut und möchte um gehört aber auch hier war nichts zu holen. Ich gebe nicht auf. Es soll einfach noch nicht sein :D

Bereits vor Antritt meiner Reise machte ich mir Gedanken um ein Auto. Kauf / Miete,... Durch Zufall erhielt ich eine Onlineanzeige, die ein unschlagbares Angebot hatte. Tja und nun bin ich stolze Besitzerin eines Honda Odisseys aus dem Jahr 2000 (wenn ich ehrlich bin ist das sogar eines der neusten Modelle überhaupt). Bei den alten Wagen hier. Ein Autokauf inkl. Versicherung ist hier schnell erledigt. Ein kurzer Gang zum Postoffice, Namen und Adresse angeben, die Registrierung verlängern und Fertig!. Ich bin somit die 3 Backpackerin in diesem Auto, die ihr Leben auf 4 Rädern verbringt (ja, ein Van mit umgebautem Bett). Einfach genial. Einfach flexibler sein und das Leben auf engstem Raum verbringen.

Noch am selben Tag des Autokaufes (04.02.2017) machte ich mich auf den Weg Richtung Westküste mit Halt und Übernachtung am Lake Rotoiti. 

 

Meine erste Nacht in einem Auto. Super schön, daran kann man sich echt gewöhnen, allerdings war ich völlig zerstochen von den Sandflies und Mücken. Da hilft kein Spray und gar nichts. Alles juckt..Ahhhh. Das hielt mich aber nicht auf meine Wanderklamotten, Sonnencreme einzupacken und die Gegend zu erkunden. Mein Wanderweg führte mich rund um den See, neben mir von wunderbaren Bergen umgeben, dazu Sonnenschein und 27 Grad Ein Traum. Die geplante Route ca. 25km. Nach der Hälfte machte ich eine kleine Rast am Steg. Nach gut einer halben Stunde  Pause wollte ich gerade los, als ein Boot am Steg anhielt. Ein kleiner Smalltalk auf englisch und tadaaa war mein Rückweg per Wassertaxi gesichert. Der absolute Hammer. Was stellte sich heraus? Eine deutsche Auswanderin lebt seit 7 Jahren in Neuseeland, glücklich verheiratet mit 3 Kindern samt ganzer Familie. Der Opa der Kinder wurde am Ende des Sees abgesetzt um das Dinner für den Abend zu fangen. Zurück am Auto lernte ich ein Neuseeländisches Paar kennen, die auch zur Zeit Urlaub machten. Mr x (so  nenne ich ihn jetzt mal) ging zum See zum schwimmen. Ich dachte der ist doch völlig bekloppt. 5 Grad und er geht in den See. No way for me. Holy shit.

Nachdem aber die Frau auch rein ging dachte ich mir gut, so schlimm kann es nicht sein. Nun ja..sooooo fu**Ing cold. Aber ich war im See. Und ich würde es wieder tun. Der Kreislauf angekurbelt und der Kopf frei.

Am heutigen Tag (Waitangi Day, 6.2.2017) machte ich mich auf den Weg nach Westport an der Westküste. Dort angekommen war ich völlig überfordert mit einer Stadt. Also weiter die Westcoast entlang, vorbei an den Pancake Rocks bis kurz vor Greymoth. Ja, hier hat der Regen die Macht. Seit mehr als 12 Stunden regnet es. 

Ich liege in meinem Auto und es regnet, regnet und regnet. Aus Eimern.

Noch am selben Abend lernte ich in der Unterkunft Anna und Tobi aus Giessen kennen. Wir spielten zusammen und ließen den Abend mit einem Glas Wein ausklingen.

07.02.2017 Die Nacht war weiterhin sehr sehr regnerisch und vorallem stürmisch. Das Wetter hatte sich beruhigt und ich verabredete mich mit Anna und Tobi zu einer kleinen Wanderung am Point Elizabeth Walkway an der Westcoast.

Später verabschiedete ich mich und die Reise ging weiter. Wohin? Ist offen ;)

 

Endlich wieder WLAN :) Die Hippies sind los :D

Dienstag, 31.01.2017

Hey hey hey ihr lieben,

ohje jetzt habe ich mich ein paar Tage nicht melden können. Mit dem WLAN, geschweige denn dem Netz ist hier in Neuseeland nicht das Beste :(.

Erneut bin ich in Nelson gelandet. Die letzten Tage verbrachten wir gemeinsam. Die Reise ging in Richtung Takaka,  einem Ort von Kunst- und Kunsthandwerksszene, die vor allem durch Maler, Töpfer, Schmiede- und Schmuckhersteller geprägt ist.

Was die Übernachtungen angingen, habe ich alles mitgemacht. Nach einer Nacht im Holiday Park in Tahunanui fuhren wir weiter nach Mapua zum Ruby Bay (5$ Camping mit direkter Strandlage). Dort gabelten wir auch Antoinne wieder auf und das nächste Auflugsziel wie Rabbit Island durfte natürlich nicht fehlen. Weiter ging es nach Motueka. Dort übernachteten die Jungs erneut im Wald und wir Mädels?? Wir haben uns dagegen entschieden, aufgrund von Mücken und Sandflys. Ihr glaubt es nicht, aber das ist definitiv nicht meine Welt. Mitten im Nirgendwo im Wald zu campen,vor allem wenn es nicht erlaubt ist. Kann sicherlich aber gut sein um einfach die Ruhe zu geniessen, aber ich werde sicherlich noch dazu kommen. Wir verabredeten eine Uhrzeit für den nächsten Tag und Mia und ich machten uns auf den Weg in ein Hostel um alle Elektrogeräte aufzuladen. Also wurde die Küche, das Wohnzimmer, das Zimmer, der Flur etc. mit all unseren Handys, Kameras, Powerbanks, beschlagnahmt.  Zudem wurde mit den anderen Hostelmates gekocht, gelacht und sogar gespielt. Ein wirklich gemütlicher Abend ohne die Männer und mit viiiiiiel Spass.

Die Planung für den nächsten Morgen war eine kleine Tour durch den Abel Tasman. Mia und ich fuhren zum vereinbarten Punkt um die Jungs aufzugabeln. Nun ja, Teil 1 (zum vereinbarten Punkt) hat super funktioniert, kein Stau, kein Unfall etc...Nun fehlten die Jungs. Keine Spur weit und breit. Keiner da...Keiner weit und breit zu sehen (ist auch nicht einfach, wenn man nicht weiß, in welchem Waldgebiet die Jungs gelaufen sind ;) Wir hupten, schiebten echt Stress...Nach gut einer Stunde warten, entschlossen wir uns einfach alleine los zu ziehen.

Ein toller Weg, entlang der Küste. Nach einigen Kilometern und vor allem auch Empfang, erhielt ich einen Anruf (es war bereits 12.30 Uhr), dass die Jungs verschlafen haben und sie abgeholt werden wollten. Nun ja, auf einer Wanderung wo vor und hinter uns noch 10 km lagen. Das dauerte bis wir sie abholten. Wir entschlossen uns, ganz gemütlich den Weg zurück anzustrebenNatürlich mit einigen Pausen mehr. Also pickten wir unsere Männer wieder auf und der nächste Campingplatz in Takaka wurde beschlagnahmt. Nicht ganz einfach. Aufgrund des Luminatefestivals vom 1.-7.2.2017 war alles belegt. Dennoch fanden wir zwischen Hippies & Co.KG einen Platz auf einem Freecampingplatz. Nach der ersten Nacht entschloss ich auch mal für mich zu sein. Gar nicht so einfach noch eine Unterkunft zu bekommen. In dem barefoot bbh hostel hatte ich die Gelegenheit in einem private Haushalt zu übernachten. Das war Glück. Ein süsses kleines Zimmer im Hinterhof wartete auf mich.

Für den nächsten Morgen verabredete ich mich mit Andi und Mima und wir besichtigten die Pupu Springs und einen Wasserfall, vorbei an wunderbaren Beaches. Ich liebe es einfach, diese Freundlichkeit, Herzlichkeit der Bewohner. Jeder ist interessiert in dem was man gerade macht und woher man kommt. Diese Geschichten werden bei Kaffee, Tee oder Wasser (oder auch Wein) ausgetauscht.

Die nächste Übernachtung war nicht weit entfernt. Durch Zufall landeten wir auf einem kleinen Hof (camping zone). Dennoch waren uns $19 viel zu teuer (ohne Dusche und WLAN etc.) Also machten wir uns ab zum nächsten Strand. BELEGT. Ab zum FreeCamping. BELEGT. Shit, was nun? Wir fuhren erneut zum Holiday Park in der Nähe. Weshalb der ganze Aufwand? Nun ja, Andi musste einfach mal wieder duschen :D Andi ist eben ein Fall für sich. Ziemlich entspannt, ziemlich locker und verdammt vergesslich. Aber total klasse. Über Andi könnte ich ein Buch verfassen.

Bevor die Reise aber zum Holiday Park ging genossen wir den Sonnenuntergang mit Gitarre (von Mima) und eine Feuerspiel von Andi. Hammer Abend :) Danke ihr beiden :)

Am Morgen entschieden wir uns zurück zum Freecampingplatz zu fahren. Aber mein Herz sagte mir die ganze Zeit, ich will weiter. Aber irgendwie brachte ich es nicht ganz übers Herz. Mima ist mir ganz schön ans Herz gewachsen. Deswegen bin ich noch etwas geblieben. Aber wie der Zufall es wollte, traf ich einen jungen Mann, den ich bereits im Flieger bzw. am Flughafen in Shanghai kennen gelernt hatte, der nur einen kurzen Aufenthalt in Neuseeland hatte. Wie klein ist bitte Neuseeland? Ich hatte ganz plötzlich die Gelegenheit gehabt, wieder ein Stück zu reisen. Also verabschiedete ich mich von Mima und Andi und saß bereits im anderen Auto. Nächster Stop?! Nelson :D Wuhuuuu....

Aus Resi wird The Race

Donnerstag, 26.01.2017

Kia ora und guten Morgen. Ich habe die Nordinsel verlassen und bereits in Nelson angekommen. Schon der erste Eindruck ist Wahnsinn. Diese Berge, diese Natur einfach alles. Dennoch fühlten Andi, Antoinne und ich wie nach einem Jetlag. Also wurde die nächste Farm bzw nächste kleine Straße (was gar nicht so einfach war) mit Blick in die Berge und die Weinreben angefahren um ein wenig zu schlafen. Nach einer kurzen Rast setzten wir unsere Fahrt fort. Wir verabschiedeten uns von unserem Franzosen Antoinne. Doch der nächste Travelmate ließ nicht lange auf sich warten ;)  (Meike oder auch Mia genannt, wartete direkt in der nächsten Ecke. Andi und Mia kennen sich wie so viele hier über verschiedene Internetplattformen. Meine Reise mit Andi war laut Plan auch vorbei aber ich entschied mich mit Andi und Mia weiterzureisen. Das hieß aber auch "raus aus dem Van und im Zelt schlafen". Der nächste Supermarkt bzw. Warehouse (Billigmarkt für alles) war unsicher. Ich kaufte mir ein Zelt. Noch am selben Abend übernachteten wir im / auf dem Holiday Park am Tahunanui Beach in der Nähe von Nelson.

Die erste Nacht im Zelt war super :). Weshalb kam es zu dem Titel meines Blogeintrags? Nun ja, gestern Abend bei gemütlichen beisammensein, couscous salat und ein paar Bier kamen wir auf das Thema der Rufnamen. Aber Resi kommt leider nicht so gut an. Da kamen die beiden auf den freundlichen Namen "The Race", da ich anscheinend immer so schnell laufe und dringend auf Klo oder durch die Stadt renne ^^. Tja, nun wurde aus Resi, The Race.

Die Chemie zwischen Andi, Mia und mir passte und wir entschlossen noch ein paar Tage zusammen zu reisen. Mein Plan jetzt zu arbeiten ist somit erstmal über Bord geschmissen. 

Die nächsten Tage werden sicherlich spannend mit den beiden. Ich werde euch berichten wie es weitergeht. Bis dahin wünsche ich euch noch einen schönen Abend und bis die Tage :)

 

 

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